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Chiemgauer Wintercup sorgt für Rekorde

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Die Finalisten des dritten Turniers des Chiemgauer Wintercups (von links): Soma Kesthely (1., TC Piding), Ann-Sophie Schwaiger (2. TSV 1860 Rosenheim), Darya Shulzanok (1., TC Achental Grassau) und Anton Dubrov (2., TC Achental Grassau).

Mit dem 3. Chiemgauer Wintercup in Ruhpolding wurde die 1000er-Grenze bei den Teilnehmern überschritten. In der fünften Auflage der Turnierserie für Damen und Herren wurde mit 20 Turnieren ein weiteres Jubiläum erreicht. Den Sieg feierten diesmal Soma Kesthely (TC Piding) und Darya Shulzhanok (TC Achental Grassau).


Das 20. Turnier des Chiemgauer Wintercups stand ganz im Zeichen zweier ungesetzter Spieler. Sowohl Keshely als auch Shulzhanok besaßen im Vorjahr eine B-Nummer, die aber gelöscht war und deshalb durch den Turnierausschuss nicht mehr zur Setzung herangezogen werden durfte.

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Shulzanok schaltete in der zweiten Runde bereits die an Nummer fünf Gesetzte Mira Gerold, in der darauffolgenden Runde im Match-Tie-Break die Top-Gesetzte Paula Smetak (TF Dachau) aus. Halbfinale und Finale gingen dann glatt und ungefährdet durch. Zweite wurde Ann-Sophie Schwaiger (TSV 1860 Rosenheim/früher TC Piding), Dritte Marita Mannert (GW Luitpoldpark München).

Bei den Herren gab es keine klaren Dominatoren, am spannendsten war die Viertelfinalpartie von Martin Wieand (TC Rot-Blau Regensburg) gegen Kesthely. Wieand dominierte den ersten Durchgang, musste dann aber Tribut gegenüber dem ausgeruhten Kesthely zollen. Im abschließenden Match-Tie-Break hatte er bei 9:8 einen Matchball. Mit harten eingesprungenen Vorhänden trieb Wieand seinen Gegner über das Feld, Kesthely blieb aber im Ballwechsel und mit 12:10 im Turnier. Auch im Halbfinale gegen seinen Vereinskameraden Dominik Haider und im Finale gegen den stark aufspielenden Anton Dubrov (TC Achental Grassau) bewies Kesthely seine Nervenstärke im Tie-Break. Dritter wurde Haider.