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Chiefs wollen sich rehabilitieren

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Nach dem spielfreien Wochenende steht für die Trostberg Chiefs in der Eishockey-Landesliga diesmal wieder ein Doppelspieltag an. Dabei wird am heutigen Freitag beim SE Freising (19.30 Uhr) das Nachholspiel vom 2. Spieltag ausgetragen. Der vorletzte Heimauftritt geht dann am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den ESC Vilshofen über die Bühne. Und nach dem schwachen Derbyauftritt gegen den DEC Inzell steht nun Versöhnung mit dem eigenen Publikum im Vordergrund.


Unterschiedlich waren die Leistungen gegen die beiden Wochenendgegner in den Hinspielen. Gegen Freising gab es mit 3:8 die höchste Heimniederlage. Die Partie beim ESC Vilshofen war eine der drei Spiele, die mit lediglich einem Tor Unterschied auswärts verloren wurden.

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»Die Pause hat uns ganz gut getan«, betont Stefan Feldner. »Wir sind ein wenig runtergefahren, haben eine Trainingseinheit genutzt, um nur zu spielen.« Nun haben die Chiefs wieder Fahrt aufgenommen und am Ende einer langen Saison steht zumindest das Minimalziel, den aktuellen Tabellenplatz acht zu halten. Wenn möglich, soll Bad Kissingen (23 Punkte) noch abgefangen werden. »Weiter nach oben geht nicht mehr«, ist sich der Chiefs-Trainer sicher.

»Heute müssen wir wieder den Kampfeswillen und die Laufbereitschaft zeigen, die zuletzt gefehlt haben«, so Feldners Marschroute. »Darum haben wir auch gegen Regensburg, Selb, Ottobrunn und Inzell zu wenig Punkte geholt. Auch taktisch müssen wir ein bisschen anders spielen, das haben wir diese Woche schon im Training versucht.«

Am Sonntag um 17.30 Uhr gastiert die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, der Tabellenzweite ESC Vilshofen (20/48), bei den Alzstädtern. Die Niederbayern sind klarer Favorit. Stefan Feldner hofft allerdings, dass dieses Spiel das eine der Saison wird, »bei dem wir eine Überraschung schaffen können. Wir sind beileibe nicht chancenlos.« Aber die Tormaschine des ESC mit Robert Vavroch (20), Klaus Simbeck (18) und Robert Suchomski (15) erzielte über die Hälfte der 102 Treffer. Es ist also Vorsicht geboten.

Feldner kann schon heute mit der kompletten Truppe nach Freising reisen, Oleg Matveenko und Ralf Heide haben ihre Verletzungen überwunden. »Das ist gut so, das heizt den Konkurrenzkampf zusätzlich an«, so der Trainer. td