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ChG-Schüler sind Landessieger

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Sie trugen zum Sieg des Chiemgau-Gymnasiums beim Landesfinale in Bayreuth bei (von links) Jakob Neuhauser, Severin Bächle, Stefan Rieder, Levin Schütz, Kilian Zeilinger, Leon Birt, David Wunsch, Tobias Drexlmeier, Johannes Wiesinger, Balthasar Strähhuber und Christoph Gruber. Auf dem Bild fehlen die Betreuer Florian Blechinger und Reinhold Gruber.

Was für ein schöner Erfolg! Die Schüler-Leichtathleten des Chiemgau-Gymnasiums (ChG) setzten sich nach den souveränen Siegen beim Kreisfinale in Trostberg und beim Bezirksfinale in Markt Schwaben nun auch beim Landesfinale in Bayreuth durch. Damit vertritt das ChG Bayern nun beim Bundesfinale in Berlin (23. bis 27. September). Ein Traum, der mit dem Landessieg 2016 begonnen hatte und 2017 mit dem Vizetitel Konturen angenommen hatte, ist damit wahr geworden.


Die ChG-Schüler reisten bereits am Vortag nach Bayreuth an. So blieb den Betreuern Florian Blechinger und Reinhold Gruber viel Zeit zur Einstimmung auf den bisher wichtigsten Schulwettkampf der jungen Sporttalente: Die Schulen aus Bamberg, Alzenau, München und eben Traunstein lagen nach den Vorleistungen eng zusammen. Die Tagesform würde entscheiden, wer Bayerischer Schulmeister des Wettbewerbs »Jugend trainiert für Olympia« werden würde.

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Angespannt gingen die Schüler deshalb in den Bewerb. Zum Auftakt mit der 4-kg-Kugel blieben Christoph Gruber (10,08 m), Leon Birt (10,45 m) und David Wunsch (10,48 m) zwar hinter ihren Bestleistungen zurück, aber mit Platz vier in der Teamwertung und nur 80 Punkten hinter den Konkurrenten hielten sie das ChG im Rennen.

Den Rückstand in Grenzen halten sollte die 4x75 m-Staffel ohne den Bayerischen Sprintmeister Johannes Wiesinger, der in den Einzeldisziplinen für das Team kräftig Punkten sollte. Jakob Neuhauser wechselte nach starkem Start perfekt auf Christoph Gruber, der den Stab ohne Tempoverlust an den schnellen Kurvenläufer Tobias Drexlmeier weitergeben konnte. Schlussläufer Kilian Zeillinger übernahm knapp in Führung liegend und überlief Brust an Brust mit den Alzenauern, aber unerwartet vor den Bambergern in neuer Schulrekordzeit von 35,76 Sekunden über die Ziellinie – ein perfektes Rennen zum richtigen Zeitpunkt!

Nur 85 Punkte lag Traunstein zurück – und jetzt kamen die starken ChG-Disziplinen. Der Bayerische Weitsprungmeister Johannes Wiesinger, der seit Frühjahr 2017 in der LG Rupertiwinkel/Teisendorf von Mathias Reitschuh betreut wird, schockte zwei Tage nach seinem Titelgewinn mit 6,51 m die Konkurrenz und übersegelte auch bei Gegenwind die 6-m-Marke (6,10 m). Im direkten Anschluss gewann er den 75-m-Lauf in starken 9,00 Sekunden und im Hochsprung wuchtete sich der Tachinger mit nur fünf Schritten Anlauf auf die persönliche Bestleistung von 1,72 m.

Da aber die Bamberger im Sprint und besonders die Unterfranken aus Alzenau im Hochsprung stark auftraten, war es besonders wichtig, dass sich Kilian Zeilinger mit perfekter Technik über seine Bestleistung von 1,68 m schlängelte und auch im Weitsprung auf 5,19 m flog. Jakob Neuhauser glänzte zudem mit der viertschnellsten 75-m-Zeit (9,49 Sekunden). Vor dem Ballwurf hatten die ChG-Leichtathleten nun gut 100 Punkte Vorsprung.

Spannung pur bis zum letzten Rennen

Aber die Konkurrenten schlugen zurück: Bis auf 65 m flogen die 200-Gramm-Bälle der Unter- und Oberfranken trotz Gegenwind. Balthasar Strähhuber (55 m), Levin Schütz (51,50 m) und Stefan Rieder (50 m) konnten die Führung aber knapp verteidigen. Damit verblieben noch 24 Punkte beziehungsweise fünf Sekunden Vorsprung für die starken 800-m-Läufer des ChG, Balthasar Strähhuber, Tobias Drexlmeier und Severin Bächle.

Von Beginn an folgten Strähhuber und Tobias Drexlmeier dem höllischen Anfangstempo eines Ottobeurer Läufers (400 m in 62 Sekunden), während die Läufer aus Bamberg und Alzenau früh zurückfielen. Auch in der zweiten Runde blieben Tempo und Vorsprung gewaltig: Strähhuber mit 2:13 Minuten und Tobias Drexlmeier mit 2:16 Minuten durften neue persönliche Bestleistungen bejubeln – und das reichte letztlich zum Gesamtsieg für das ChG mit 7741 Punkten.

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