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Burghausens Reserve im Duell mit Berchtesgaden

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Fünf Siege bei drei Niederlagen lautet die bisherige Kampfbilanz von Trostbergs Markus Fischer, der zuletzt in Hof sogar im ungewohnten Halbschwergewicht siegreich blieb. (Foto: Wittenzellner)

Zahlreiche Wettkämpfe haben insbesondere die Ringer in den bayerischen Ligen seit Anfang September hinter sich. Es steht seither fast jeden Samstag ein Mannschaftskampf an, der bei so manchem Ringer auch langsam an die Substanz geht, Denn schließlich gehören zu den Begegnungen auch konzentrierte mehrmalige Trainingseinheiten unter der Woche – oft verbunden mit dem »Abkochen« von Gewicht.


Erstligist SV Wacker Burghausen kann sich vor dem Hintergrund glücklich schätzen, an diesem Samstag in der ersten Bundesliga Süd wettkampffrei zu sein. Zählt für den SVW ohnehin indirekt die Devise: Entscheidend ist der 14. Dezember. Dort muss man ein zweites Mal gegen den KSV Schriesheim antreten – und der soll am Ende nicht hinter dem SVW stehen. Denn wie bereits berichtet ist der Abstieg in die Zweite Liga das erklärte Ziel des SVW. Derzeit befindet man sich da auf dem »besten« Weg dazu.

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Einen schweren Gang muss der SC Anger in der Zweiten Bundesliga Süd antreten. Gegner ist die WKG Weitenau-Wieslet, die sich im Hinkampf in Aufham nur hauchdünn mit 16:17 geschlagen geben musste. Allerdings stand dem SCA dort Bernhard Mayr (84 kg, Greco) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. In Bestbesetzung antretend sollte Anger mindestens ein Kampf auf Augenhöhe gelingen, bei dem es auch darum gehen wird, in Einzelniederlagen die eine oder andere Wertung »mitzuschreiben«.

Der TSV Trostberg musste in der Oberliga in Hof mit einer Rumpfmannschaft zuletzt eine echte Klatsche hinnehmen. Die Alzstädter, die als Tabellenvierter befreit auftrumpfen können, müssen nun zum AC Penzberg und sollten – falls wieder verstärkt durch die beiden ungarischen Erfolgsgaranten Szabo und Bona – die Punkte einstreichen. Die Penzberger, die seit Jahren nur mit eigenen Ringern auf die Matte gehen, und sich von Einkäufen und Abwerbeversuchen jeder Art fern halten, sind zwar noch nicht am rettenden Ufer, zwei Siege Vorsprung gegenüber dem direkten Abstiegskonkurrenten RSV Schonungen sollten aber am Saisonende reichen.

Bayernligist TV Traunstein, der eine bärenstarke Saison zeigt, muss aufpassen, dass er beim erstarkten ASV Neumarkt nicht unter die Räder kommt. Der Kantersieg in der Vorrunde, als man Neumarkt mit 31:6 nach Hause schickte, wird sich sicher nicht wiederholen lassen. TVT-Trainer Petar Stefanov hofft dennoch auf ein weiteres Erfolgserlebnis.

In der Landesliga Süd muss die Reserve des SC Anger zum Bayernliga-Absteiger TSC Mering, der sich nach miserablem Start langsam fängt. Anger ist Favorit. Der Tabellendritte Berchtesgaden fährt zum Derby nach Burghausen und bekommt es mit dem am unteren Tabellenende stehenden SVW II zu tun. Das 25:14 des Hinkampfs gegen arg gebeutelte Salzachstädter wird sich vielleicht nicht wiederholen lassen, da Burghausen von dem kampffreien Wettkampftag in der Ersten Liga profitiert – Berchtesgaden wäre von der Papierform her sonst Favorit.

Wals auch gegen den TVT

In der Schüler-Grenzland-Liga steht Wals gegen Burghausen, Traunstein und Trostberg gleich dreimal auf der Matte und ist jeweils favorisiert. Anger sollte in Vigaun/Abtenau die letztwöchige Niederlage gegen Wals vergessen lassen und Burghausen wird sich in eigener Halle nicht die Blöße geben, gegen Berchtesgaden zu verlieren.

In der ersten Österreichischen Bundesliga stehen die Finalkämpfe an: Den Auftakt macht der AC Wals auswärts beim Finalgegner KSK Klaus, bevor es vor vermutlich rund 1500 Zuschauern in der Walserfeldhalle dann in einer Woche zum großen »Showdown« für den österreichischen Serienmeister kommen soll. awi

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