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Bundesliga-Einstand für Grassauer Triathleten

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Keine optimalen Wetterbedingungen fanden die Grassauer Triathleten bei ihrem Bundesliga-Einstand in Nürnberg vor.

Fünf Grad Celsius Lufttemperatur, Dauerregen, heftige Windböen und eine Wassertemperatur von 15 Grad im Schwimmbad – das sind nicht gerade die Wetterbedingungen, die man sich als Triathlet für seinen ersten Wettkampf in der II. Bundesliga vorstellt.


Trotzdem gingen Michael Ager, Martin Kipnick, Harald und Frederic Funk sowie Julian Erhardt von der SG Katek Grassau hoch motiviert in Nürnberg an den Start der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen/20 Kilometer Radfahren/5 Kilometer Laufen). Sie hatten es dabei mit elf anderen, stark besetzten Fünfer-Teams aus Süddeutschland zu tun.

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Bereits im Wasser zeigte sich das hohe Niveau der Liga. Die Grassauer fanden sich in der ersten Wechselzone auf Plätzen zwischen 17 bis 50 wieder. Durch einen guten Wechsel und kraftvollen Antritt auf dem Rad gelang es Frederic Funk – der eine Woche zuvor noch Zweiter beim Deutschland-Cup in Halle geworden war – und Julian Erhardt, Anschluss an die 15 Mann starke Führungsgruppe zu finden, von der sich ein einzelner Ausreißer absetzen und einen Vorsprung von gut 90 Sekunden herausarbeiten konnte.

Harald Funk, Martin Kipnick und Michi Ager erreichten die zweite Wechselzone gemeinsam mit der großen Verfolgerschar. Hier hatte zuerst jeder Athlet mit sich selbst zu tun, um seine steif gefrorenen Glieder nach dem eisigen Radfahren zu kontrollieren und beim Wechseln und dem Übergang zum Laufen nicht zu viel Zeit zu verlieren. Wie vielen anderen gelang es Frederic Funk zunächst nicht, seinen Radhelm zu öffnen und Michael Ager hatte große Probleme mit dem Schuhwechsel.

Besser erging es Julian Erhardt, der relativ flott auf der Laufstrecke seinen Rhythmus fand und die Verfolgung des Führenden aufnehmen konnte. Durchgefroren erreichten die Grassauer Triathleten schließlich folgende Platzierungen: Julian Erhardt Zweiter, Frederic Funk Platz 19, Martin Kipnick 25. Rang, Harald Funk 26. und Michael Ager auf Platz 40.

Damit erreichte das Team bei seinem ersten Einsatz in der II. Triathlon-Bundesliga einen hervorragenden vierten Rang in der Mannschaftswertung.