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Bleibt Raubling der Lieblingsgegner?

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Er ist wieder fit: Tobias Hösle vom Fußball-Bezirksligisten TSV Waging. (Foto: Weitz)

Eine Art Lieblingsgegner wartet am heutigen Freitag (19.30 Uhr, Inntalstadion) auf die Bezirksliga-Fußballer des TSV Waging: Gegen den TuS Raubling hat die Truppe von Trainer Bernhard Zeif nämlich in der vergangenen Saison die »volle Beute« von sechs Zählern gemacht.


Auch der Trend der vergangenen drei Begegnungen spricht für die »Seerosen«: Während sie zwei Siege und eine Niederlage zu Buche stehen haben, machten die Schützlinge von TuS-Trainer Franz Pritzl keinen einzigen Punkt. »Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen«, sagt Zeif, »wir wissen aber, dass es ein schwerer Gang wird, denn auch Raubling hat nichts zu verschenken.«

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Die Inntaler, die Ende der 80er Jahre sogar mal viertklassig gespielt hatten (damalige Landesliga Süd), sind heuer auf alle Fälle stärker einzuschätzen als in den vergangenen beiden Spielzeiten, in denen sie heftig gegen den Abstieg strampeln mussten. Darüber sollten sich die Waginger trotz ihres jüngsten 3:1-Sieges gegen den SV Heimstetten II im Klaren sein.

Gegen die Regionalliga-Reserve hatte man am vergangenen Samstag zwar einiges richtig gemacht, aber noch längst nicht alles. Das sieht auch »Berni« Zeif realistisch: »Ich habe schon eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Miesbach-Spiel gesehen, aber die war auch bitter nötig. Trotzdem gibt es noch Luft nach oben, da bei uns phasenweise die Kontrolle über das Spiel verloren geht.« Und gegen die heimstarken Inntaler, die unter anderem den SB Chiemgau Traunstein geschlagen haben, dürfe man in keiner Weise locker lassen. Im Gegenteil: »Jetzt wollen wir endlich auch mal auswärts nachlegen, vielleicht können wir ja eine kleine Serie starten«, so Wagings Co-Trainer Patrick Quast.

In punkto Personalsituation sieht es so aus, dass Michael Fuchs wegen seiner Leistenverletzung weiterhin außer Gefecht ist. Aus privaten Gründen fehlt diesmal auch Defensiv-Routinier Stefan Hinterreiter. Niki Maier steht ebenfalls nicht zur Verfügung (beruflich bedingt). Tobi Hösle ist dagegen nach seiner Krankheit wieder fit und soll mit seinen berüchtigten »Standards« für Gefahr in Raublinger Tornähe sorgen. Insgesamt wird der »Seerosen«-Kader aber ähnlich aussehen wie in der Vorwoche.

»Wir erwarten ein intensives Match, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden«, betont Quast, »wenn wir mit großer Laufbereitschaft den TuS ständig bearbeiten und jeden Zweikampf aggressiv bestreiten, dann sehe ich aber durchaus Erfolgschancen.« Außerdem sei es wichtig, »schnell umzuschalten und schnörkellos in Richtung Tor zu spielen.« Verstecken wolle man sich also ganz und gar nicht im Inntalstadion. cs