Blaues Band von Seebruck geht an den Simssee

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Drei der Regatten zur Chiemseemeisterschaft sind schon gesegelt – zuletzt ging's in Seebruck um den Sieg. (Foto: Niessen)

Die Gemeinde Seeon-Seebruck hat nach einem Jahr Pause wieder gemeinsam mit dem Seebrucker Regatta-Verein (SRV) die 43. Hafentrophy von Seebruck ausgerichtet. Der Vorsitzende des Seebrucker Regatta-Vereins, Hans Fenzl, und der Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck, Martin Bartlweber, begrüßten die Segler. Coronabedingt war das Rahmenprogramm etwas eingeschränkt worden, denn für den Veranstalter stand die Gesundheit der Teilnehmer an vorderster Stelle.


Die Spannung am Start war zu spüren: Jedes Team versuchte, die beste Position an der Startlinie zu finden – und so machte sich ein Großteil des Feldes ein paar Wimpernschläge zu früh auf den Weg zur ersten Tonne vor der Achenmündung. Der Wettfahrtleiter Robert Kolbinger musste alle Teilnehmer zurückrufen und einen Neustart ansetzen. Der zweite Startversuch klappte dann.

Der Kurs führte vom Start in Seebruck bis zur ersten Boje in der Nähe von Chieming, dann ging es Richtung Fraueninsel zur zweiten Boje weiter und schließlich zurück nach Seebruck. Bei leichten Winden mit Flautenlöchern lieferten sich die Teilnehmer spannenden Positionskämpfe und nach 2:44:15 Stunden kreuzte Robert Egner vom Segler- und Ruderclub Simssee mit seinem Katamaran Foiler FF als Erster die Ziellinie vor dem Clubhaus des Seebrucker Regatta-Vereins. Er holt sich damit »Das Blaue Band von Seebruck« für das schnellste Boot nach gesegelter Zeit. Zweitschnellster war sein Simsseer Clubkollege Peter Braun auf Flyer XL mod in 3:04:10 Stunden, Drittschnellster war wieder ein Cat, Uli Bauer vom Chiemsee YC, er war nach 3:27:56 Stunden im Ziel.

Das Team von Sebastian Seeberger vom Seebrucker Regatta-Verein holte sich etwas später mit seinem Boot Joker die Trophäe der Hafentrophy als schnellstes Boot aus dem Yachthafen Seebruck. Den Dieter-Wicht-Gedächtnispreis für das zweite Boot nach berechneter Zeit in dieser Kategorie sicherte sich Klaus Skiebe, der für den Yachtclub Gollenshausen startet, auf einer Argo 680.

Nach dem Ende der Wettfahrt wurden die Sportler von den Motorbooten des Seebrucker Regatta-Vereins aus mit kühlen Getränken, Brezen und einem Erinnerungsgeschenk versorgt und konnten so frisch gestärkt die verschieden Häfen rund um den Chiemsee anlaufen. »Unser gesamtes Team freut es ungemeinen, dass die 43. Hafentrophy auch unter den gegebenen Umständen so gut angenommen wurde und die Teilnehmer sich über unsere kleinen Überraschungen so freuen konnten«, zog das Helfer- und Organisationsteam zufrieden Bilanz.

ni

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