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Bitterer Reinfall im Derby

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Ihm gelang der Siegtreffer für die Hausherren: Christian Fegg (links), hier vor Julian Meyer, der einmal für Inzell traf. (Foto: Wukits)

»Die Playoffs können wir fast vergessen«: Ziemlich verärgert reagierte DEC-Trainer Thomas Schwabl auf die 3:4-Niederlage seiner Inzeller im Lokalderby der Eishockey-Bezirksliga beim EV Berchtesgaden. Schwabl sprach von einer völlig überflüssigen Niederlage. Zwar hatte sein Team vor allem im ersten Drittel nervös agiert, dennoch hatten die Inzeller mehr Spielanteile und die klareren Chancen – die sie aber eben nicht nutzten.


Die Hausherren gingen nach neun Minuten durch Sylvester Brandner in Führung, diese glich eine Minute später Thomas Plenk für den DEC aus. Dieses Tor brachte allerdings keine Ruhe ins Spiel der Inzeller, folgerichtig fiel das 2:1 des EV nach einer Viertelstunde durch Andreas Bräuer.

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Im zweiten Drittel spielte der DEC endlich so, wie es sich Trainer Schwabl vorgestellt hat. Julian Meyer und Andreas Wieser machten aus dem Rückstand bis zur letzten Pause einen 3:2-Vorsprung.

Die Überlegenheit der Gäste hielt auch im Schlussdrittel an, die Tore machte jedoch der EV Berchtesgaden. »Wir haben es nicht geschafft, das schwarze Ding im Tor unterzubringen. Stattdessen haben wir richtig böse Schnitzer gemacht«, so ein frustrierter DEC-Trainer nach den Toren durch Richard Kroll und Christian Fegg zum 4:3-Endstand.

Vor allem das 4:3 durch Fegg kurz vor dem Spielende schmeckte Schwabl überhaupt nicht. »Da passen wir einfach nicht auf und ein Spieler seiner Qualität macht dann halt so ein Tor.« Auf den Punkt brachte das Spiel ein Berchtesgadener Zuschauer: »Die Inzeller haben uns teilweise richtig hergespielt, zum Glück haben wir aber gewusst, wo das Tor des Gegners steht.«

Den angestrebten Playoff-Platz kann Inzell nur noch durch drei Siege in den letzten Saisonspielen – davon zwei gegen die direkten Konkurrenten – erreichen. Am kommenden Sonntag ist ein Sieg beim Mitkonkurrenten EHC Waldkraiburg 1 b Pflicht, das gilt auch für das folgende Heimspiel gegen den EV Aich. »Es braucht ein kleines Wunder«, so Schwabl frustriert.

Berchtesgaden - DEC Inzell 4:3 (2:1/0:2/2:0), Tore: (9.) 1:0 Sylvester Brandner, (10.) 1:1 Thomas Plenk, (15.) 2:1 Andreas Bräuer, (34.) 2:2 Julian Meyer, (36.) 2:3 Andreas Wieser, (47.) 3:3 Richard Kroll, (58.) 4:3 Christian Fegg. – Strafen: EVB (12) - DEC Inzell (8 + 10 für Sebastian Schwabl). – Zuschauer: 230. SHu