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Biathlon-Nachwuchs überzeugt

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Sie konnte sich unter anderem über den 2. Platz im Einzel freuen: Lena Hartl vom SC Vachendorf. (Foto: Wukits)

Insgesamt fünfmal standen die heimischen Nachwuchsbiathleten bei den Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften ganz oben auf dem Podest. Im Einzel gewannen Lucas Lechner vom SC Ruhpolding und Franziska Pfnür von der SK Ramsau bei den Junioren in Kaltenbrunn. Im Sprint siegte Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf, sie wurde zuvor im Einzel Zweite. Pfnür kam im Sprint als Zweite ins Ziel.


In der AK 17 holte sich Johanna Puff vom SC Bayrischzell den Titel – Puff trainiert am Stützpunkt Ruhpolding. Auch in der Staffel gab es Grund zur Freude. In der Klasse AK 18/19/Junioren lieferten Sophia Schneider, Franziska Pfnür und Elisabeth Schmidt vom SV Warmensteinach eine tadellose Leistung am Schießstand und in der Loipe ab.

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Weitere Plätze auf dem Podest eroberten Florian Stasswender vom SC Vachendorf als Zweiter im Sprint und Dritter im Einzel in der AK 17. Lisa Spark vom SC Traunstein konnte sich nach einem 12. Platz im Einzel noch den zweiten Rang im Sprint in der AK 18/19 sichern.

Weitere zweite Plätz verbuchten Lena Hartl (AK 17) im Einzel vom SC Vachendorf und Christoph Müller vom SC Ruhpolding bei den Junioren.

Florian Arsan vom SC Vachendorf kam in der AK 17 im Einzel auf den dritten Platz, ebenso wie Jessica Lange vom SC Ruhpolding bei den Juniorinnen. Knapp an einer Medaille vorbei schrammten im Einzel in der AK 16 Andreas Scheck vom WSV Aschau als Vierter sowie Johan Werner (AK 18/19) vom SC Aising-Pang und Simon Groß vom SC Ruhpolding jeweils als Fünfter. Im Sprint landeten in ihren Klassen Lena Hartl und Christoph Müller jeweils auf dem fünften Rang.

Für die Damen und Herren gab es nur die Wertung für den Deutschlandpokal. Hier waren die Podestplätze überwiegend in der Hand der Chiemgauer Skijäger. Im Einzel setzte sich Johann Donhauser vom SC Ruhpolding vor seinen Vereinskameraden Marco Groß und Dominic Schmuck vom SC Schleching durch. Groß gewann den Sprint, Schmuck wurde in diesem Rennen erneut Dritter. Bei den Damen setzte sich im Sprint Stefanie Scherer vom Stützpunkt Ruhpolding an die Spitze. Marion Deigentesch wurde Dritte, zuvor hatte sie das Einzel gewonnen und unter anderem Scherer als Dritte hinter sich gelassen.

Stützpunkt-Jugendtrainer Engelbert Sklorz zog zusammen mit Florian Graf eine positive Bilanz und sprach von einer schönen und guten Jugendmeisterschaft. Probleme bereitete der erste Wettkampftag, an dem es die ganze Zeit regnete.

»Beim Training am Vortag war es trocken, das alles hat die Skiauswahl beim Einzel beeinträchtigt«, so Sklorz. Der ausgewählte Ski wird nach dem Training zum Einheitswachsen abgegeben und der Sportler muss diesen am nächsten Tag laufen. »Hier wäre manchmal ein Orakel ganz nett«, wünschte sich Sklorz.

Probleme hatten im Einzel vor allem die jüngeren Sportler mit dem Streckenverlauf mit steilen Anstiegen und schnellen Abfahrten. »Da konnten sich die Athleten kaum erholen und auch zum Schießstand führte ein langer leicht ansteigender Anlauf. Da war die Belastung beim Schießen sehr hoch«, so der Trainer. Einige seiner Sportler vergaben bei missglückten Schießeinlagen eine bessere Platzierung.

Unzufrieden war Sklorz mit der Ausbeute bei den Staffeln. »Bei den Jungs hätten wir schon gedacht, dass wir Medaillen erreichen würden. Leider ist daraus nichts geworden.« Neben Sklorz und Graf waren auch die Stützpunkttrainer Andreas Stitzl (Juniorenbereich), Rüdiger Schöllmann (Frauen) und Tobias Reiter (Männer) vor Ort. Außerdem die Techniker Manfred und Michael Hobmaier, Franz Lankes sowie Ludwig Güntner. Als Überraschungsgast kam zur Siegerehrung im Einzel und Sprint die ehemalige Weltklassebiathletin Magdalena Neuner. SHu