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Bezirksliga-Aufstieg im Visier

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Er konnte den Traunreutern wichtige Tipps geben: Routinier Jens Eckl (rechts), hier im Zweikampf mit dem Töginger Bassala Toure. (Foto: Weitz)

Der TSV Wasserburg hat in den letzten vier Spielen der Fußball-Kreisliga I nur einen Sieg gefeiert. Der fiel zwar zuletzt mit 8:0 gegen den SV Schloßberg sehr deutlich aus, doch der jüngste Trend verrät: Die hochgepriesenen »Löwen« aus der Innstadt sind durchaus verwundbar. Für den TuS Traunreut, der am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr in der ersten Relegationsrunde zur Bezirksliga Gastgeber für Haas und Co. ist, bedeutet das: Die Mannen von Alex Harsch sollten sich auf keinen Fall verstecken, sondern »das Heil in der Offensive suchen«, wie es auch TuS-Spartenboss Markus Tesche formuliert.


»Auch am Samstag hat die Leistung gestimmt, nur das Ergebnis leider nicht ganz – wobei dieses Unentschieden schon gerecht war und ich der SG Schönau natürlich zum verdienten Titelgewinn gratuliere«, erklärt Tesche. Beim 1:1 im Gipfeltreffen und Saisonfinale der Kreisliga II hatte den Grün-Weißen ein wenig die Durchschlagskraft vor des Gegners Gehäuse gefehlt. Im Falle eines Sieges wäre ja der Direktaufstieg perfekt gewesen.

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»Uns ist es nicht gelungen, genügend Chancen zu kreieren, das muss am Mittwoch wieder besser werden«, betont der Abteilungschef der Traunreuter. Er rechnet übrigens heute mit mindestens 500 Fans. »Das Wetter soll ja auch halten, es dürfen gerne auch ein paar mehr werden.«

Die Stärke der »Löwen«, die – welch Parallele zum TuS – auch nur einen knappen Rückstand auf Meister SG Reichertsheim-Ramsau aufweisen, sind unter anderem bei Standards und im temporeichen Umschaltspiel zu finden. Dagegen hat sich die TSV-Abwehr in der Rückrunde (17 Gegentreffer) nicht immer sattelfest präsentiert. Zum Vergleich: In der Vorrunde musste Schlussmann Georg Haas (früher u. a. TSV 1860 Rosenheim und TSV Grafing) nur zehnmal den Ball aus dem Netz holen. So landeten die »Löwen« in der Rückrundentabelle auch »nur« auf Rang vier hinter Reichertsheim, Edling und Westerndorf.

»Es wäre sicher keine Schande, gegen die mit einigen Ex-Profis antretenden Wasserburger zu scheitern«, betont Tesche, »aber wir werden natürlich alles probieren, um die zweite Runde zu erreichen. Dazu wollen wir am Mittwoch ein gutes Ergebnis vorlegen, um am Samstag (15.30 Uhr/ Badria-Stadion) im Rückspiel eine Chance zu haben.«

In personeller Hinsicht kann Traunreuts Trainer Harsch weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Christoph Raue (Knieprobleme und Vorbereitungen auf die Trauung mit seiner Monika) sind alle Mann an Bord. Zudem haben die TuS-Kicker den kleinen Vorteil, dass Jens Eckl die »Löwen« bestens kennt. Der Routinier hatte ja in der Vorrunde noch das Dress des TuS Raubling getragen und seinerzeit schon mal gegen Wasserburg (0:1) gespielt. »Jens hat unsere Jungs und den Coach mit wichtigen Informationen gefüttert – auf alle Fälle wartet ein sehr spielstarker Gegner auf uns«, sagt »Effe« Tesche.

Der Abteilungschef wies übrigens extra darauf hin, dass Parkplätze am TuS-Sportpark beim heute zu erwartenden Besucheransturm ziemlich rar sind. Deshalb sollten die Zuschauer möglichst ihre Fahrzeuge auf dem Siemens-Parkplatz abstellen. cs

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