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Berg-Gold als Olympia-Einstimmung?

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Große Herausforderung für die heimischen Biathleten: Bei der Tour Chiemgau-King MTB Gold waren 170 Kilometer und rund 4600 Höhenmeter mit dem Bergrad zu bewältigen. Dieser Aufgabe stellten sich unter anderem Simon Schempp (links), Andi Birnbacher (vorne, 2. von links, helles Shirt), Andi Huber (im Vordergrund, links) und Anton Palzer (vorne, rechts). (Foto: Wukits)

Knapp 170 Kilometer und dabei 4600 Höhenmeter bewältigen – dieser Herausforderung stellten sich die Biathleten des heimischen Stützpunkts.


»Das hat ganz gut in unsere Saisonvorbereitung gepasst«, freute sich der ehemalige Weltklasse-Biathlet Andi Birnbacher über die willkommene Abwechslung. Schließlich sind die heimischen Skijäger bereits mitten in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2018.

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Knapp zehn Stunden war die 20-köpfige Gruppe bei bestem Sommerwetter unterwegs. Zudem ging es um den Preis als »Chiemgau-King MTB Gold« für die Teilnehmer. Ausgehend von der Chiemgau-Arena, galt es als erstes Ziel Maria Eck zu erreichen. Von dort ging es auf die Stoißer Alm weiter zur Kesselalm nach Inzell.

Danach führte die Tour zur Bründlingalm, weiter über den Torfbahnhof bei Rottau zur Kampenwand auf die Steinling-alm. Über die Staffnalm bei Marquartstein führte die Tour zur Unterwössner Jochbergalm auf die Winklmoosalm zurück zur Chiemgau-Arena. »Diese Tour hat wirklich alles gehabt. Sie war sehr lang und abwechslungsreich und eine große Herausforderung«, meinte der Verfolgungsweltmeister von Hochfilzen, Simon Schempp, sichtlich beeindruckt. »Vor allem freue ich mich darüber, dass alle durchgekommen sind.« Auch Andi Birnbacher zollte der Strecke Respekt und meinte: »Da ist uns schon alles abverlangt worden.«

Mit dabei war auch Toni Palzer vom SK Ramsau. Der 24-jährige Weltklasse-Skibergsteiger freute sich über die tolle Zusammensetzung der Gruppe Mountainbiker. »Das hat mir gut gefallen, mit Athleten aus anderen Sportarten so einen tollen Tag verbringen zu dürfen. Die Tour war nicht ohne«, meinte er sichtlich beeindruckt.

Organisiert hatte die Tour um den »Chiemgau-King MTB Gold« der Ruhpoldinger Andreas Huber vom Chiemgau-Mountainbike-Team. »Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat. Schließlich war das die Probe aufs Exempel.«

Ziel war es, auszutesten, ob die Strecke an einem Tag zu bewältigen ist. Schließlich soll diese Tour ein touristisches Angebot für ambitionierte Bergradler werden. Deswegen ist auch der Tourismusverband Chiemgau zusammen mit den einzelnen beteiligten Kommunen mit im Boot. »Wir wollten auf Nummer sicher gehen und sind deshalb auf die Biathleten gekommen, weil sie eben zu den fittesten Sportlern in der Region gehören«, so Huber.

Gute Mountainbiker sollten die Strecke in drei Tagen bewältigen. Am Ziel der jeweiligen zehn Stationen bekommt der Bergradler seine Stempelkarte abgestempelt. Erwogen wird auch eine digitale Form einer Bestätigung.

Je nachdem wie lange der Sportler gebraucht hat, bekommt er die Chiemgau-King-Krone in Gold, Silber oder Bronze. Für die heimischen Biathleten und die anderen Teilnehmer gab es nach ihrer erfolgreichen schweren Tour bereits die Goldene Krone. Vielleicht für manchen schon ein kleiner Vorgeschmack auf die Olympischen Spiele 2018 in Südkorea ... SHu

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