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Bereit für die Mission Klassenerhalt

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Siegsdorfs Spielertrainer Helmut Felber (links, hier im Zweikampf mit dem Oberteisendorfer Maximilian Öggl) geht voller Tatendrang in die Rückrunde. (Foto: Weitz)

Seit Kurzem befinden sich die Fußballer des TSV Siegsdorf in der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Kreisliga Gruppe II. Die Zielsetzung ist dabei klar: Der direkte Klassenerhalt soll her. Dazu ist allerdings eine bessere Platzierung als momentan nötig. Die Siegsdorfer stehen nach der Hinserie mit zehn Punkten auf Relegationsplatz zwölf, vier Punkte hinter dem FC Töging II. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Trainergespann um Helmut Felber und Christoph Reiter eine straffe Vorbereitung organisiert.


In insgesamt 16 Trainingseinheiten wollen sich die Siegsdorfer Kondition und spielerische Mittel aneignen. Um Wettkampfpraxis zu sammeln, wurden außerdem sechs Testspiele auf Kunstrasen anberaumt. In den bisherigen Partien gab es gegen Austria Salzburg (Regionalliga West/Österreich) eine 1:5-Niederlage, gegen den TSV Tengling (A-Klasse) einen 3:2-Sieg und gegen den Kreisklassisten ASV Grassau ein 3:3-Remis. Weitere Tests sind an diesem Samstag um 13 Uhr in Lindach gegen die U 19 des SV Wacker Burghausen (Bayernliga), am 1. März um 15 Uhr gegen den C-Klassisten Fortuna Rosenheim in Westerndorf und am 8. März um 16 Uhr gegen den SV Kay (Kreisklasse) in Anif vereinbart.

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In den bisherigen Begegnungen seien einige gute Ansätze zu sehen gewesen, die es dann im Kampf um den Klassenerhalt umzusetzen gilt, sagt Spielertrainer Felber im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt.

Felber will im Abstiegskampf vor allem »auf sich selber schauen und die nötigen Punkte zusammenholen. Dann muss man schauen, was dabei rauskommt«.

Der Kader bleibe im Wesentlichen unverändert. Weiterhin seien »keine Langzeitverletzten« zu beklagen. Trotzdem gebe es natürlich immer vereinzelte Blessuren: »Dass alle topfit sind, wird man nie haben«, so Felber.

Die Hinrundenausbeute sei vor allem deshalb mager, weil »durch individuelle Fehler viele Punkte liegen gelassen wurden.« Außerdem müsse sich die Mannschaft erst an die Geschwindigkeit in der Kreisliga anpassen, »auch weil fünf, sechs A-Jugendspieler aufgerückt sind«, stellt Felber fest. Überhaupt habe die neue Spielklasse – in der letzten Spielzeit schaffte der TSV den Aufstieg in die Kreisliga – eine Umstellung erfordert, die nicht von heute auf morgen zu bewältigen sei.

Ob die Siegsdorfer sich weiterentwickeln konnten, wird beim Punktspielauftakt zu sehen sein. Dieser findet am Sonntag, 15. März, um 15 Uhr beim Achtplatzierten SV Oberteisendorf statt. mf