Benedikt Kendler hat neue Ziele

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Bene Kendler in seinem neuen Trikot des RSV Passau.

Eine durchaus turbulente Endphase des Jahres 2014 und eine spannende, attraktive Planung für 2015 – darauf kann das heimische Rad-Ass Benedikt Kendler (zurück)blicken. »In den letzten Wochen hat sich einiges getan«, sagt der Neukirchner, der damit zu allererst seine Rückkehr zum RSV Passau meint, für den er schon in den Jahren 2011 und 2012 in die Pedale getreten hatte. Diese Rückkehr wurde durch das Ende seines bisherigen Teams Gebrüder Weiss-Oberndorfer (Oberösterreich) möglich. In der Dreiflüssestadt steht Kendler nun im Rennteam Arrivato/Run & Race. »Eine gute Lösung, nachdem ich kein neues Continental-Team gefunden habe«, meint Kendler.


UIV-Cup bildet den Auftakt in die Saison

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Mit seiner Entwicklung sei er dennoch sehr zufrieden, erklärt der 22-Jährige. »Ich denke, die war in den letzten Jahren absolut positiv, sodass ich überzeugt bin, 2015 eine gute Saison hinzulegen – zumal ich ja jetzt wieder eine Rennklasse tiefer antrete.« Mit dem Passauer Team werde er auch an UCI-Rennen im benachbarten Ausland teilnehmen. »Die sind dann natürlich besonders wichtig für mich«, weiß Kendler, der auch auf die Bahn zurückkehren möchte – »und so viele Rennen wie möglich fahren will«.

Los geht’s gleich Anfang des Jahres mit dem UIV-Cup (das sind die U-23-Nachwuchs-Konkurrenzen im Rahmen der Sechstagerennen) in Rotterdam und Bremen, wo er 2012 je eine Etappe für sich entscheiden konnte. Zudem steht für den Neukirchner der UIV-Cup in Berlin fest im Terminkalender.

Damit er für diese Rennen die richtige Form hat, vergoss er jüngst in einem dreiwöchigen Trainingslager jede Menge Schweiß. »Anders als in den Jahren vorher hatte ich mal Lust auf ein Abenteuer«, berichtet Bene, »und so bin ich gemeinsam mit meinem Teamkollegen (Bahn-Europameister Andreas Müller, Anm. d. Red.) nach Australien gereist.«

Dort absolvierten die beiden satte 2000 Kilometer entlang der australischen Ostküste – »und weiter durch die Snowy Mountains von Brisbane nach Melbourne«. Man darf also schon mal gespannt sein, inwiefern sich dieses außergewöhnliche Trainingslager auf Benedikt Kendlers Leistungen bei diversen Sixdays auswirkt. cs

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