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Benedikt Huber läuft der Konkurrenz davon

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Diebisch freute sich der alte und neue Deutsche Meister Benedikt Huber (links) am Sonntagabend über seinen 800-Meter-Sieg bei den nationalen Titelkämpfen im Steigerwaldstadion in Erfurt. Nach der Siegerehrung trat er die fünfstündige Heimreise an, denn am Montag musste er wieder arbeiten.

Großartiger Erfolg für den Pallinger Benedikt Huber! Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Erfurt konnte er seinen Vorjahrestitel dank eines beherzten Sprints auf der Zielgeraden erfolgreich verteidigen.


Der 28-Jährige, der für die LG Telis Finanz Regensburg startet, gewann – trotz Problemen mit dem linken Sprunggelenk – in 1:48,21 Minuten hauchdünn vor Jan Riedel (1:48,24 Minuten/Dresdner SC) und Kevin Stadler (1:49,01/LAC Erfurt).

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Sein zweites großes Ziel in diesem Jahr, die Teilnahme an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August), wird Huber aber wohl verpassen. Denn er schaffte es in Erfurt nicht, die WM-Norm (1:45,90 Minuten) zu knacken. Damit wird in London wohl nur der 21-jährige Wiesbadener Marc Reuther, der bei den nationalen Titelkämpfen in Erfurt nicht am Start war, als einziger deutscher 800-Meter-Läufer an der WM teilnehmen.

So ganz hat der letztjährige EM-Teilnehmer Huber seine erste WM-Teilnahme aber noch nicht abgeschrieben, denn der Deutsche Leichtatlethikverband hat bekanntlich noch die Möglichkeit, Athleten nachzunominieren. Mehr zu Hubers großartigen Erfolg in Erfurt lesen Sie am Dienstag in unserer Zeitung. mmü