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Beim 24-Stunden-Rennen von Spa läuft es wieder

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Christopher Haase zeigte beim 24-Stunden-Rennen von Spa eine Top-Leistung. Zusammen mit seinen Teamkollegen wurde er Siebter. (Foto: Audi Communications Motorsport)

Christopher Haase hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet: Nachdem es für den 28-jährigen Kirchanschöringer zuletzt beim ADAC GT Masters am Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg nicht rund lief, stellte er jetzt beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps einmal mehr seine Qualitäten auf der Langstrecke unter Beweis. Gemeinsam mit seinen Saintéloc-Racing-Teamkollegen Mike Parisy und Gregory Guilvert beendete er den Klassiker in den belgischen Ardennen auf dem siebten Rang – gleichzeitig war das die zweitbeste Platzierung eines Audi R8 LMS.


Schon in den Trainings- und Qualifying-Sessions lief es für Haase richtig gut: »Im ersten freien Training Platz eins, im zweiten freien Training Platz vier, im Nacht-Qualifying Platz zwei – da konnten wir endlich wieder einmal zeigen, dass wir es drauf haben«, zeigte sich Haase zufrieden. In der SuperPole, für die sich nur die besten 20 des 60 Fahrzeuge starken Feldes qualifizierten, war Christopher Haase dann drittschnellster Audi-Pilot auf Startplatz 12 – und das trotz Problemen mit der Bremse auf der Einführungsrunde.

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Rennleitung streicht die schnellste Runde

»Das hat mich irritiert, aber die Runde war dennoch ganz okay«, betonte er. »Leider hat die Rennleitung entschieden, uns die schnellste Runde zu streichen, weil ich eingangs Blanchimont die Track Limits nicht eingehalten hätte. Das ist eine Entscheidung der Stewards, die man zu akzeptieren hat.« Doch der Kirchanschöringer nahm's sportlich: »Letztlich war es nicht besonders tragisch, da wir von Startplatz 16 aus ebenso gut in das 24-Stunden-Rennen starten konnten.«

Im Rennen selbst lief der Saintéloc Audi R8 LMS dann wie ein Schweizer Uhrwerk. Die drei Piloten konnten sich somit ganz auf ihr Rennen konzentrieren und mit einer fehlerlosen Leistung einen hervorragenden siebten Rang holen.

Christopher Haase hat eine »super Leistung gebracht«

Bei Christopher Haase überwog nach dem Rennen die Freude über die gute Leistung, auch wenn mit ein bisschen Glück mehr möglich gewesen wäre: »Die Competition in Spa war wie immer brutal, die Wetterkapriolen ebenso, insgesamt waren wir drei Mal auf Slicks im Nieselregen unterwegs«, berichtete er. »Am meisten Zeit gekostet haben uns aber unglückliche Full-Course-Yellow-Phasen, die immer genau dann kamen, als wir unseren Boxenstopp gerade erledigt hatten.« Aber wenn ein kleines Team wie Saintéloc nach 24 Stunden als zweitbester Audi über die Ziellinie fahre, fügte er hinzu, »dann hat man garantiert eine super Leistung gebracht«. SB

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