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Der Triathlon-Abteilungsleiter des TSV Chieming, Florian Fritzenwenger, musste sich mit seiner Mannschaft am dritten Wettkampftag der Bayernliga in Hof mit einem 12. Platz zufriedengeben. (Foto: Weitz)

»Bei uns ist gerade der Wurm drin«

In dieser Saison mag es für die Triathleten des TSV Chieming einfach nicht so richtig laufen: Beim dritten Wettkampf in Hof kam der Vizemeister des Vorjahres nicht über den 12. Platz hinaus und rutschte in der Tabelle der Bayernliga damit auf den 9. Rang zurück. Das ursprüngliche Ziel – nämlich um den Aufstieg ein Wörtchen mitzureden – ist damit längst in weite Ferne gerückt. 


»Damit sind wir natürlich nicht gerade happy«, betonte Triathlon-Abteilungsleiter Florian Fritzenwenger. »Unsere Vorbereitung war eigentlich gut, aber bei uns ist gerade irgendwie der Wurm drin.« Beim TSV hat man sich auch bereits auf Ursachenforschung begeben. »Aber wir wissen aktuell nicht ganz so genau, woran es in diesem Jahr hapert«, sagte Fritzenwenger. Ein Punkt sei sicherlich, dass die anderen Mannschaften viele ganz junge Athleten in ihre Kader eingebaut haben und diese bei kürzeren Distanzen damit durchaus einen Vorteil haben.

Beim Wettkampf in Hof mussten die TSV-Herren zudem arg ersatzgeschwächt antreten: Statt vier Startern konnte der TSV Chieming mit Florian Fritzenwenger, Stefan Ehehalt und Christian Dammert auch nur drei Aktive ins Rennen schicken. »Alle anderen konnten urlaubs- oder krankheitsbedingt nicht«, informierte Fritzenwenger. Die drei Triathleten mühten sich über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) redlich – und zunächst schaute es auch gar nicht mal so schlecht aus für den TSV. »Wir waren am Anfang noch im vorderen Drittel dabei«, sagte der Abteilungsleiter. Doch aus gesundheitlichen Gründen ging dann nichts mehr und die Chieminger mussten sich unter dem Strich mit hinteren Plätzen zufriedengeben. Ehehalt war am Ende auf dem 21. Platz (2:07:31 Stunden) der Beste des Trios. Dammert (36. Rang/2:12:38) und Fritzenwenger (42. Platz/2:17:04) folgten dahinter. Trotz allem sei es wieder ein schöner Wettkampf in Hof gewesen, bilanzierte Fritzenwenger. »Das Schwimmen dort ist top und die Rad- und die Laufstrecke sind ebenfalls super.«

Auch die Frauen-Mannschaft des TSV Chieming war in Hof dabei. Sie startet ja in der Bayernliga zusammen mit dem TV Memmingen in der Startgemeinschaft Allgäu-Chiemgau. Nach ihrem starken Auftritt in Erding mit dem vierten Platz mussten sich die SG-Damen diesmal mit dem sechsten Platz zufriedengeben. In der Tabelle sind sie aktuell ebenfalls Sechster. »Auch bei unseren Frauen lief diesmal nicht alles rund. Aber unter dem Strich haben sie die Ergebnisse der letzten Zeit erneut bestätigen können«, freute sich Florian Fritzenwenger. Beste Chiemingerin wurde am Ende Sophie Vorschneider in 2:33:26 Stunden als Dreizehnte. Es folgten Katharina Borowy (2:33:45/ Platz 14), Mariell Weber (2:44:58/18) und Paula Schuhbeck (2:46:26/20).

Nun steht noch ein Wettkampf in dieser Saison aus – und zwar am Sonntag, 31. Juli, in Beilngries im Naturpark Altmühltal. Die Marschrichtung ist klar. »Da müssen wir alles raushauen, was geht.« Man wolle noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle nach vorne gutmachen – und diese Zielsetzung gilt für beide Mannschaften.

SB

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