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»Bei der WM will ich Leistung zeigen«

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Maria Wallner musste nach einem Kreuzbandriss schon um ihre sportliche Zukunft bangen. Jetzt freut sie sich auf die Rennen bei der Ski-WM.

Das hätte sich Skifahrerin Marina Wallner vom SC Inzell vor einem Jahr nicht träumen lassen: Sie steht im Aufgebot des Deutschen Skiverbands bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz. »Ich bin überglücklich und habe nie an eine Nominierung gedacht«, freut sich die Slalomspezialistin, die in der Vorbereitung zur vergangenen Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte.


Ihr Trainer Robert Krumbacher überbrachte ihr die freudige Botschaft, dass sie für die WM nominiert ist. »Ich hätte nie gedacht, dass ich nach der Reha wieder so gut in Form komme. Einen großen Anteil daran haben sicher unsere Physiotherapeuten und Trainer«, sagt die 22-Jährige. »Ohne Rückhalt und Unterstützung der Bundespolizei hätte ich nie so konsequent an meinem Comeback arbeiten können.« Zwar hat Wallner die Qualifikationsnorm für die WM nicht erreicht, zuletzt ist sie aber im Europacup in der Schweiz im Slalom Erste und Zweite geworden.

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Bis zum Wochenende steht nun Training in Garmisch auf dem Programm, am Donnerstag und am Freitag nimmt Maria Wallner an einem Europacup-Rennen in Bad Wiessee teil. Anreise nach St. Moritz ist am Samstag. Dort wird sie im Slalom (18. Februar) und möglicherweise im Teambewerb (14. Februar) an den Start gehen. »Ich fühle mich fit und habe Spaß am Rennfahren. Bei der WM will ich gut fahren, Leistung zeigen und schauen, was dabei herauskommt«, umreißt sie ihre Ziele.

Was vor einem Jahr noch als utopisch erschien, hat sich bereits während des vergangenen Sommers abgezeichnet: »Es ist immer besser geworden, obwohl ich in der Vorbereitung noch sehr unsicher gewesen bin«, erinnert sich die Skifahrerin. »Dann sind die ersten guten Rennergebnisse gekommen und vor allem hat das Knie gehalten«.

2014 hatte Marina Wallner bei der Junioren-Weltmeisterschaft drei Bronzemedaillen gewonnen, danach wurde sie von Verletzungen geplagt. Nach dem Kreuzbandriss im November 2015 musste sie sogar um ihre sportliche Zukunft bangen. »Jetzt will ich die verbleibende Zeit nutzen und mich bestmöglich auf die WM vorbereiten«, sagt Marina Wallner wieder ganz optimistisch. SHu