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Bei der Premiere gleich aufs Podest

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Frederic Funk freute sich riesig über seinen zweiten Platz beim Ironman-70.3-Rennen in Zell am See/Kaprun. (Foto: Anna-Marie Funk)

Perfekte Premiere für Frederic Funk! Bei seinem ersten Rennen in der Serie Ironman 70.3 hat der Profi-Triathlet vom Team Erdinger Alkoholfrei in Zell am See/Kaprun auf Anhieb einen zweiten Platz geholt. »Insgesamt bin ich damit sehr zufrieden«, bilanzierte der 22-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung.


Nur einer war am Ende schneller: Der Österreicher Thomas Steger gewann die neunte Auflage des Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun. Der Triathlet aus Tirol benötigte für die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen 3:55:03 Stunden. Funk kam knapp dahinter nach 3:55:54 Stunden ins Ziel und sein Teamkollege Florian Angert benötigte 3:56:39 Stunden.

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»Thomas ist sehr stark gelaufen, da konnte ich nicht mehr dagegenhalten«, bilanzierte Funk. »Da wir aber alle sehr knapp beinander waren, musste ich auch voll durchziehen.« So ging es übrigens auch Steger, wie er im Zielinterview bestätigte. »Ich hätte den Zieleinlauf gern mehr genossen, aber dafür war der Vorsprung zu knapp. Am Ende habe ich mich gar nicht mehr getraut, zurückzuschauen, weil ich dachte, sonst werde ich noch eingeholt.«

Beim Schwimmen hatte sich zunächst der Würzburger Lukasz Wojt abgesetzt. Funk kam in einer größeren Verfolgergruppe aus dem Wasser und war damit zufrieden. »Das Schwimmen war einwandfrei«, hob er hervor. Auch mit seiner Rad-Leistung war er vollends glücklich. »Allerdings war dann das Laufen etwas härter, weil ich auf dem Rad doch ziemlich Gas gegeben habe.« Beim Laufen führte die ersten 13 km noch Ruben Zepuntke, der auf dem Rad erfolgreich eine Attacke gestartet hatte. Doch dann wurde er zunächst von Funk überholt. Doch der junge Triathlet aus Unterwössen musste kurz darauf Steger vorbeiziehen lassen, der sich den Sieg dann nicht mehr nehmen ließ.

Frederic Funk hat trotz seines starken zweiten Platzes sein Ticket für die Ironman-70.3-WM für 2020 noch nicht in der Tasche. Das löste in Zell am See nur der Erstplatzierte Thomas Steger. »Das muss ich mir eben noch irgendwo anders holen,« sagte Funk. Welche Rennen er 2020 in der Serie bestreiten wird, weiß er aber noch nicht. »Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt.«

Bisher sind schon zwei Veranstaltungen aber ganz fix in seinem Rennkalender vermerkt: Frederic Funk wird 2020 erneut bei der Challenge-WM in Samorin am 31. Mai starten und auch bei der Challenge Walchsee am 28. Juni dabei sein. Bei Letzterer geht es 2020 auch um den Titel des Europameisters.

Für dieses Jahr steht jetzt noch ein Wettkampf erneut über die Mitteldistanz an: Frederic Funk geht am Samstag, 18. Oktober, bei der Challenge Mallorca an den Start. Auf der spanischen Ferieninsel möchte er unter seine bisher so starke Saison ein weiteres Ausrufezeichen setzen. SB