weather-image
26°

»Bei allen Beteiligten ist schon die Vorfreude zu spüren«

0.0
0.0
Bildtext einblenden
»Auf der Überholspur« ist von den deutschen Biathletinnen besonders Laura Dahlmeier (rechts) – die hier an der Norwegerin Fanny Horn Birkeland vorbeizieht – auch in dieser Saison wieder. An ihre guten Leistungen will sie auch beim Weltcup in Ruhpolding wieder anknüpfen. – Kleines Bild: Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler, gleichzeitig Präsident des Organisationskomitees, freut sich auf die Wettbewerbe. (Fotos: Weitz/Brenninger)
Bildtext einblenden

Die Spannung steigt: In Ruhpolding freuen sich schon Fans und Veranstalter auf den hiesigen Biathlon-Weltcup vom 10. bis 15. Januar 2017. Besonders das »internationale Flair« und die spannenden Wettkämpfe sind es, die Claus Pichler – Bürgermeister des Ortes und Präsident des Organisationskomitees – immer wieder begeistern.


Erfreut ist er darüber, dass inzwischen die »Schneelage« in der Chiemgau-Arena sehr gut ist. »Zum Glück hatten wir einige Nächte und ein paar Tage, wo wir Schnee produzieren konnten«, so Pichler. Zuletzt kam ein weiteres »Kältefenster« hinzu. Nun wird der Schnee nach und nach ausgebracht, bis zu den Feiertagen soll die Belegung abgeschlossen sein. Dabei profitiert man auch davon, dass auch noch »übersommerter« Schnee aus dem Depot zur Verfügung steht.

Anzeige

Und: »Bei allen Beteiligten ist schon die Vorfreude zu spüren«, freut sich Claus Pichler. Gerade die Helfer seien im vergangenen Winter, als man zusätzlich noch den »Oberhof-Weltcup« in Ruhpolding ausgerichtet habe, »an ihre Grenzen gegangen. Trotzdem haben sie alle super gearbeitet«, lobt der Bürgermeister. Der Weltcup sei ein Gemeinschaftswerk, »es ist schon etwas Besonderes, dass so ein kleiner Ort mit rund 7000 Einwohnern so etwas auf die Beine stellt.« Die anspruchsvolle Aufgabe wirke sich auch auf die Gemeindeverwaltung aus: »Andere machen über Weihnachten zu, bei uns herrscht Hochbetrieb.«

Und der herrscht ab 11. Januar 2017 dann auch wieder bei den Wettbewerben in der Chiemgau-Arena. Über 800 Helfer sind dabei in den verschiedensten Bereichen im Einsatz, »und natürlich ist auch in der Gastronomie und den Hotels viel los. Der Weltcup ist ja auch ein Wirtschaftsfaktor«, so der OK-Präsident. Wichtig sei ihm vor allem: »Es soll wirklich gastfreundlich ablaufen.«

Organisatorisch ist man gerüstet für das Stelldichein der Biathlon-Weltelite. »Beim Strecken- und Stadionkonzept setzen wir auf Bewährtes«, so Markus Stuckmann. Der Ruhpoldinger Tourismusdirektor ist im Weltcup-OK für die Medienbetreuung zuständig und ergänzt: »Wir haben die Verpflegungsstände noch etwas günstiger für die Fans platzieren können und haben die Anzahl der Sanitär-Container erhöht. Auch die Zahl der Sitzplätze wurde leicht erhöht.«

Zudem verweist er auf ein attraktives Rahmenprogramm. Dazu gehören neben der traditionellen Eröffnungsfeier am Dientag, dem 10. Januar dann ab Mittwoch, 11. Januar die täglichen Siegerehrungen (jeweils 19.30 Uhr) im Champions-Park. Nur am Schlusstag, dem 15. Januar finden die Siegerehrungen direkt in der Chiemgau-Arena statt.

Am Freitag, dem 13. Januar wird den Fans ab 21 Uhr im Kurhaus die »Guten A-Band« präsentiert, die in der Region einen sehr guten Namen hat. Tags darauf ist im Kurhaus die DJ-Nacht angesagt.

»Wir brauchen die Fans aus der Region«

Für die Wettbewerbe »läuft der Vorverkauf gut, wir haben mehr Karten als im Vorjahr abgesetzt«, freuen sich Pichler und Stuckmann unisono. Dennoch ist beiden bewusst, dass für die tatsächliche Zuschauerzahl dann auch das Geschehen an den Wettbewerbstagen mit entscheidet. »Wir brauchen die Fans aus der Region«, betont Stuckmann. Erhältlich sind die Karten in allen Kategorien (ausgenommen VIP-Tickets) in der Tourist-Information Ruhpolding, online auf www.biathlon-ruhpolding.de oder an rund 2500 weiteren Vorverkaufsstellen in ganz Deutschland (alle zu finden unter www.adticket.de/vorverkaufsstellen).

Für die Fans gehe es immer darum, »dass wir den Standard halten können, das ist nicht einfach«, weiß Claus Pichler. Denn um den Standard zu halten, muss man immer auch wieder Veränderungen vornehmen, zum Beispiel jährlich das Sicherheitskonzept anpassen. Oder die Parkplätze möglichst nicht auf Wiesen ausweisen, »die dann danach kaputt sind.« Daher sei auch Kritik – »so lange sie sachlich ist« – oft hilfreich. Lob schadet aber auch nicht – und die »Macher« des Weltcups arbeiten mit ihren Helfern dafür, dass das die vorherrschende Meinungsäußerung am Ende des Weltcups ist ... who