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Aus den Abteilungen des SC Vachendorf

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»Es rührt sich immer was im Verein«, stellte 1. Vorsitzender Hubert Gutsjahr bei der Jahreshauptversammlung des SCV fest. Diese Aussage bestätigte sich in den Berichten der Abteilungsleiter.


Tom Loreck vertrat Fußballabteilungsleiter Georg Klauser. Er sagte, die Erste Mannschaft habe den Aufstieg in der vergangenen Saison knapp verpasst (3. Platz). Heuer fielen nach der Winterpause mehrere Leistungsträger verletzt aus – Rang 3 ist aber wieder möglich. Trainer Robert Kranich verlässt den SCV zum Saisonende, dann wird Adrian Klein neuer Spielertrainer.

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Bei der »Zweiten« war in der vorherigen Saison die Trainingsbeteiligung sehr schwach, heuer sei es hier »schon etwas besser.« Sehr erfolgreich war die AH, die in 15 Spielen (Bilanz: 8 - 4 - 3) im Einsatz war. Erfreut zeigte sich Loreck auch über die gute Zusammenarbeit in der Abteilung bei der Ausrichtung des Sportlerballs.

Von der Fußballjugend und den Damen berichtete Hans-Peter Maier. Von sieben Teams (85 Sportler) in der Saison 2011/12 sei man nun auf 9 Teams (125 Aktive) gewachsen, vor allem dank der Damen und Mädchen. In der Halle waren die D-Juniorinnen (Oberbayerischer Vizemeister) stark, in den Ligen belegen die meisten Teams ordentliche Tabellenplätze. Die B- und D-Juniorinnen führen sogar ihre Klassen an. Das neue Damenteam besteht vorwiegend aus B-Juniorinnen. »Sie müssen noch Lehrgeld zahlen, aber sie sind super motiviert. Der Erfolg kommt schon noch«, macht Maier Mut. Beim großen Fußballturnier der Abteilung hatte man im Vorjahr 430 Spieler zu Gast.

Beim Tischtennis, so Christian Mayer, mischte die Erste Mannschaft (II. Kreisliga/5. Platz) gut mit, die Zweite schaffte nach dem Aufstieg in die III. Kreisliga heuer den Klassenerhalt. Dank der Jugendtrainer Helmut Haas und Michi Hofmann sei auch die Nachwuchsarbeit gut. Gut angenommen wurde auch die Hobbydorfmeisterschaft.

Die Tennisabteilung unter Leitung von Thomas Bachmayer fiebert schon der neuen Saison entgegen. Im Vorjahr hatte man zwölf Mannschaften, dieses Jahr sind es zehn – wobei die meisten Teams sehr erfolgreiche Runden absolvierten. Auch die Clubmeisterschaften wurden ausgetragen.

Ob beim Mutter-Kind-Turnen für die Kleinsten (Susi Kranich), beim Kinderturnen (4 bis 6 Jahre/Gabi Renaltner) oder beim Kinderturnen (ab 6 Jahre/Susi Schneider), überall seien die Teilnehmerzahlen gut, so Thomas Hoffmann.

»Immer Remmidemmi«

Im Breitensport, so Sabine Oberhauser, seien bei Damengymnastik (Oberhauser), Damenfunktionsgymnastik (Damen ab ca. 50 Jahren/Luise Fehringer) sowie bei Melanie Schürf unter »Aerobic und mehr« – darunter auch »Zumba« – viele verschiedene Angebote vorhanden, »da ist immer Remmidemmi«, stellte Hubert Gutsjahr fest. Gut besucht ist auch das Volleyball-Training, das Helena Musgrove leitet.

Die Herrengymnastik, so Franz Wurm, verzeichne meist 14 bis 18 Teilnehmer. Im Winter stehe der Hallensport im Mittelpunkt, im Sommer Walking, Almgangerl und das Sportabzeichen sowie »das Gesellschaftliche«, das vorwiegend Nik Diener organisiere.

Beim Lauftreff, so Walter Hohler, sei Sepp Ertl das sportliche Aushängeschild, doch insgesamt habe man nun einige aktive Wettkämpfer. Der Tüttenseelauf findet heuer am 14. September statt. Ab 2. Mai gibt es ein neues Angebot, nämlich donnerstags ab 18.45 Uhr eine echte Einsteigergruppe (gut 30 Minuten mit Gehpausen).

Die Skiabteilung, so Hubert Gutsjahr, befinde sich im Aufwind. Absolutes Aushängeschild sei natürlich Tobias Angerer, der bei der Weltmeisterschaft und im Weltcup Spitzenleistungen gezeigt hatte und bei der Ehrung des Landkreises den »Chiemgauer Panther«, erhalten hatte. Die Biathleten Simon Lehrberger, Andi und Hannes Wagner waren in ganz Deutschland unterwegs und erzielten beachtliche Ergebnisse. Andi Wagner (4.) und Lehrberger (2.) überzeugten zudem im Bayern-Cup. In vier Trainingsgruppen werden die Langläufer betreut, wobei neben den Trainern »auch immer wieder die Eltern viel helfen.«

Die Abteilung veranstaltete die Fuschbach-Trophy, nahm an Wettbewerben wie den Bergener Herbstwaldläufen und am Meiche-Schier-Langlauf teil und verbuchte viele Spitzenplätze im Langlauf-Schülercup, dessen Gesamtsiegerehrung ebenfalls der SCV ausrichtete. Sogar im Deutschen Schülercup war Philipp Stasswender dabei, »aber er ist einfach viel kleiner als seine Gegner, das ist sehr schwer«, weiß Gutsjahr. Im Deutschlandpokal hielt Theresa Stasswender gut mit. Mit dem Team des Chiemgau-Gymnasiums qualifizierten sich Philipp Stasswender, Lucas Hartl, Simon Lehrberger und Andi Wagner für das Bundesfinale.

Die Stockschützen, so Evi Prambs, mussten für die Winterrunde die Damenmannschaft absagen, ansonsten verlief die Saison gut, Einzel- und Ortsteilschießen wurden gut angenommen, der von der Abteilung veranstaltete Faschingszug sei gut verlaufen. Die Sommersaison ist schon eröffnet, dienstags ist ab 19.30 Uhr Training, »da sind Neulinge willkommen«, so Prambs.

Bei WM und Weltcup

Die Cheerleader (Elisabeth Mechlem) waren unter anderem beim Biathlon-Weltcup und bei der Eisspeedway-WM in Inzell vertreten. In der Max-Aicher-Arena hatten sie vor Beginn der Läufe ihre Vorführungen gezeigt und während der Pausen die Zuschauer mit akrobatischen Einlagen begeistert.

Bei der Süddeutschen Meisterschaft belegte man einen Top-Ten-Platz und verbuchte fast doppelt so viele Punkte wie im Vorjahr. »Es ist super, dass wir jetzt die neuen Matten haben. Danke an die Gemeinde, den Hauptverein und den BLSV für die Zuschüsse«, so Mechlem. Trainiert wird »auch mal bis zu vier Stunden lang, wenn es sein muss.« Die mehrmals verschobene Jubiläumsfeier der Abteilung findet übrigens am 4. Mai statt.

Die Einradler, so Trainer und Abteilungsleiter Thomas Hoffmann, hätten neben Julia und Matthias Hoffmann auch viele andere gute Sportler in ihren Reihen. Bei »Skill-Level-Prüfungen« hätten viele die Anforderungen erfüllt. Zudem war man bei der Bayern-Radrundfahrt im Rahmenprogramm aufgetreten und ist heuer Ausrichter der Deutschen Meisterschaften im Downhill.

Als Gesamtjugendleiter des SCV betonte Hoffmann: »Die Jugend ist das größte Gut im Verein.« Er nannte als Ziel, die Jugendlichen sowohl zum Sport »als auch für Ehrenämter zu motivieren.« Er lobte Willi Weinl und sprach stellvertretend für viele andere Abteilungsleiter: »Er war mein sportlicher Ziehvater.« who