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Auftakt für Teisendorfer Judoka

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Auf ihn bauen die Teisendorfer: Vitali Zeleznjak (rechts). (Foto: Wittenzellner)

Jetzt gilt’s: Die Judoka des TSV Teisendorf müssen sich an diesem Samstag (18 Uhr/Schulturnhalle in der Steinwenderstraße) in der II. Bundesliga beweisen. »Die Spannung steigt. Schon vor dem ersten Kampf merken wir, dass die II. Liga eine ganz andere Nummer ist. Aber wir haben unser Möglichstes getan und sind bestmöglich vorbereitet«, betont Abteilungschef Konrad Gasser.


Die Mannschaft besteht weitgehend aus den Kämpfern, die auch schon in der Regionalliga im vergangenen Jahr gezeigt haben, dass sie sich vor niemand verstecken müssen. Natürlich müssen einige Judoka »abkochen«, um das geforderte Gewichtslimit zu bringen. Vor allem Benedikt Schmid hat mit der Eingangsklasse bis 60 Kilogramm einige Kilo vor sich, die er noch abkochen muss. Ersatzmann Tristan Kuhlmann, Neuzugang aus Nürnberg, steht als Alternative bereit. Ansonsten vertraut Gasser den bewährten Kräften wie Maximilian Haueis, Fritz Gasser, Wolfgang Kettenberger und Co. Auch die österreichischen Athleten sind erneut mit von der Partie.

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Während Teisendorf am vergangenen Wochenende noch kampffrei war, ist der erste Gegner JC Wiesbaden schon gestartet – und zwar mit durchwachsenem Erfolg: Gegen den TSG Backnang musste man zu Hause eine deutliche 4:10-Niederlage einstecken. Das Team aus Hessen setzte sich vor allem aus jungen Kämpfern zusammen.

»Wiesbaden ist eine Blackbox für uns, wir kennen das Team praktisch kaum«, betont Gasser. Allerdings ist er vorgewarnt: Verfügt Wiesbaden doch über eine lange Tradition im Judo-Spitzensport. So mischte man in den 1970er bis 1990er Jahren in der I. Liga mit, jetzt kämpft man seit vielen Jahren in der II. Liga. »Ein professionell geführter Verein«, fügt er hinzu. Man habe Respekt, aber keine Angst vor den Hessen, sagt Gasser noch, der auf eine breite Unterstützung durch die heimischen Judo-Fans hofft. Ist das manchmal stimmungstötende Miniturnier aus der Regionalligazeit mit drei Mannschaften doch nun Geschichte, Teisendorf kämpft in zwei Durchgängen nur gegen eine Mannschaft. »Und da wollen wir als Sieger von der Matte gehen«, zeigt sich Konrad Gasser zuversichtlich. awi

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