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Aufsteigerduell in Kirchanschöring

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Yasin Gürcan (rechts, hier im Duell mit dem Ruhmannsfeldener Bastian Kilger) möchte mit dem SV Kirchanschöring im Aufsteigerduell gegen den TSV Kottern punkten. (Foto: Butzhammer)

Nach der einwöchigen Zwangspause geht es für den SV Kirchanschöring in der Fußball-Bayernliga Süd jetzt mit dem Aufsteigerduell am achten Spieltag gegen den TSV Kottern weiter. Spielbeginn im Stadion an der Laufener Straße ist heute um 15 Uhr. Die Allgäuer liegen nach dem Vorwochen-Erfolg gegen Hankofen-Hailing (3:1) mit zehn Zählern momentan auf dem siebten Rang.


»Die Mannschaft hat ein paar Spiele gebraucht, um in der Liga anzukommen. Mittlerweile müsste die Eingewöhnung beendet sein und die Mannschaft hat das Tempo und Zweikampfverhalten in der Bayernliga angenommen«, sagt Bayernliga-Spielleiter Andreas Mayländer über den SV Kirchanschöring. »Fußballerisch kann der SVK auf alle Fälle in der Bayernliga bestehen«, zeigt sich der Teisendorfer überzeugt.

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Der TSV Kottern als Südwest Landesliga-Meister ist zurzeit der stärkste Aufsteiger. Die Mannschaft wurde vor der Saison mit teilweise höherklassigen Spielern verstärkt. »Keine leichte Aufgabe für den SVK, zumindest ein Punkt sollte schon drin sein, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle zu verlieren«, so die Einschätzung von Mayländer.

»Kottern hat ein Unentschieden, drei Niederlagen und jetzt drei Siege am Stück. Es gibt in dieser Liga keine ,weiche Nuss'«, weiß SVK-Spielertrainer Patrick Mölzl. Aber diese Tatsache macht ihm nicht mehr oder weniger Sorgen als sonst auch. »Wir werden gut vorbereitet sein und sehen, was dabei herauskommt. Ob der Sieg in Hankofen mit dieser Woche Pause gut war oder nicht, das wird sich am Samstag zeigen.«

Er hat mit seinem Team versucht, die Woche perfekt zu nutzen: »Ob wir das geschafft haben, das bleibt jetzt abzuwarten«, sagt der Ex-Augsburger. »Der Umstand des spielfreien Wochenendes war schlimm genug. Deswegen haben wir das hingenommen und das Beste daraus gemacht.« Mölzl hofft, dass der erste Sieg in der Bayernliga in Hankofen schon ein Befreiungsschlag war. »Wir haben dahin gefiebert und haben sehr viel investiert.« Es sei für alle Beteiligten wichtig gewesen, einen Sieg zu haben und dieses Gefühl endlich zu erleben: »Hey, wir können auch gewinnen. Inwieweit uns das trägt oder was uns das bringt, wird sich zeigen«, fügt der Trainer hinzu.

Ein weiterer Sieg wäre von großer Bedeutung, um den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Momentan hat der SVK mit drei Unentschieden und dem ersten Bayernliga-Dreier sechs Punkte auf dem Konto, das heute verbessert werden soll.

Schon am kommenden Dienstag geht es übrigens mit dem nächsten Heimspiel gleich weiter für den SVK. Gegner ist dann der TSV Bogen. Es ist jenes Spiel, das in der Vorwoche wegen eines Trauerfalles bei den Gästen abgesagt werden musste. Spielbeginn ist um 18 Uhr. td