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Auffrischender Wind beim Seehäusl-Cup

Unterschiedliche Verhältnisse stellten die Segler vor schwierige Aufgaben. (Foto: Niessen)

Wachsender Beliebtheit erfreut sich die Regatta um den »Seehäusl-Cup«, gestiftet von Andreas (»Andi«) Stockmeier, dem Wirt des »Seehäusl« im Hafen von Gollenshausen. Heuer kamen trotz regnerischen Wetters 22 Teams, um bei der vom Yachtclub Gollenshausen ausgerichteten Regatta auf einem Up-and-Down-Kurs den Cup auszusegeln.


Erstmals wurde in Zusammenarbeit zwischen Yachtclub Gollenshausen und der Wacker Segelgruppe, im Rahmen des Seehäusl-Cups gleichzeitig die Altöttinger Kreismeisterschaft ausgetragen wurde. Pünktlich zum Start hörte der Regen auf, mit ihm schwächte sich aber auch der Wind ab, der beim Legen der Bojen zwischen Mitterndorf und dem Malerwinkel noch mit drei bis vier Beaufort aus West geblasen hatte. So entschloss sich die Wettfahrtleitung vom YC Gollenshausen, Sven Erdmann und Virginia Erdmann, unterstützt von Ottmar Kreye von der Wacker-Segelgruppe, die ursprünglich auf sechs Runden angesetzte Wettfahrt auf drei Runden zu verkürzen.

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Nach der zweiten Runde zog sich der Himmel plötzlich zu. Der Wind sprang um auf Nord-Ost und steigerte sich auf vier Beaufort. So begann für manche »Starkwindsegler« mit der dritten und letzten Runde eine stürmische Aufholjagd. Getrübt wurde die Freude über diesen Wind durch heftigen Regen. Sieger nach berechneter Zeit wurde Julian Schunck von der Seglervereinigung Gollenshausen mit seiner Crew auf seinem 45 Nationalen Kreuzer, knapp vor Max Garschhammer (Wacker Segelgruppe/Chiemsee Yachtclub) auf Melges 24 und Jörg Schäfer (YC Gollenshausen) auf Sun Fast 20.

Die Altöttinger Kreismeisterschaft, bei der der erste Preis nur von einem im Landkreis Altötting ansässigen Segler gewonnen werden kann, ging an Max Garschhammer. ni