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Auch Schild und Hofmann verlängern beim SV Kirchanschöring

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Auch Tobias Schild bleibt beim SV Kirchanschöring. Er verlängerte seinen Vertrag bis 2019, gab der Verein bekannt. (Foto: Butzhammer)

Volles Programm am Osterwochenende: Der SV Kirchanschöring muss am Karsamstag (15 Uhr) zum TSV Schwabmünchen reisen, während zwei Tage später, am Ostermontag (14 Uhr), der Spitzenreiter der Fußball-Bayernliga Süd, der SV Heimstetten, im Stadion an der Laufener Straße gastiert.


In der SVK-Abteilungsleitung ist der Ärger über die erneute Absage des Spiels beim TSV Dachau – es hätte ja am Dienstag stattfinden sollen – immer noch groß, weil jeder Urlaub hätte nehmen müssen, betont Thaddäus Jell. Außerdem hätte der SVK »die Absage erst auf unsere Nachfrage erhalten«.

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Ins selbe Horn stößt SVK-Coach Michael Kostner, der Dachau aber »keinen Vorwurf machen will«. Es ginge aber viel zu einfach, in der Bayernliga Spiele abzusagen, monierte er. Kostner verwies auf das Spiel Kornburg gegen Ismaning, diese Partie wäre mittlerweile zum vierten Mal neu angesetzt. Die einen hätten einen neuen Kunstrasen, spielten vor zwei Wochen auch darauf und sagen dann ab, kritisierte er.

Trotzdem gibt es vor der weiten Auswärtsfahrt nach Schwabmünchen (Abfahrt des Reisebusses ist um 9.30 Uhr am Vereinsheim des SVK) auch frohe Kunde: Laut Jell haben Tobias Schild (bis 2019) und Florian Hofmann (bis 2020) verlängert! Damit stünde, so Jell weiter, das Gerüst der Mannschaft.

»Wir sind froh mit Tobi und Flo wieder zwei wichtige Spieler bei uns halten zu können«, fügte er noch hinzu. Schild und Hofmann stünden »stellvertretend für unseren künftigen Weg, Talente an leistungsorientierten Amateursport heranzuführen und zu etablieren«. Beide Spieler seien stark umworben gewesen – übrigens auch von höherklassigen Vereinen. Dennoch konnte der SVK das »beste Gesamtpaket bieten«, freute sich Jell. Für Coach Kostner treffen die Gelb-Schwarzen in Schwabmünchen auf »eine spielerisch sehr gut Mannschaft«. Diese konnte am Dienstag auch ihr Nachholspiel gegen Holzkirchen mit 2:0 gewinnen. Schwabmünchen hätte sehr viele Talente in seinen Reihen, sagte Kostner und fügte hinzu: »ein unangenehmer Gegner.« Der nach seinem ersten Sieg im Jahr 2018 auch sicherlich eine breite Brust habe. »Die haben wir aber auch«, zeigte sich Kostner kämpferisch, der SVK wäre heuer noch ungeschlagen, seine Jungs wären gut drauf und hätten gut trainiert.

Das Gastspiel des Ligaprimus aus Heimstetten, am Ostermontag, ist für Kostner »immer etwas Besonderes«. Die beiden Macher des Tabellenführers, Ewald und Michael Matejka, würden ihn schon »gefühlte« 20 Jahre begleiten. »Supernette Leute«, betonte Kostner, »die leben diesen Verein.«

Heimstetten sei ihm sehr sympathisch, der SVH wäre mit Pullach das Nonplusultra der fünften Liga, aber gerade in solchen Feiertagsspielen wäre auch eine Überraschung möglich. Obwohl Heimstetten klarer Favorit sei, sieht er bei den derzeitigen Platzverhältnissen eine Chance, hob Kostner hervor. mw