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Auch in der Ruhephase sehr aktiv

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Harter Kampf bei schwierigen Bedingungen: Das hatte Markus Reiterberger (vorn) zuletzt in Brünn (Tschechien) zu meistern – in Misano (Italien) hofft er an diesem Wochenende auf besseres Wetter. (Foto: alpha Racing-Van Zon-BMW Team)

Ein wenig Zeit zum »Durchschnaufen« hatte zuletzt Motorradrennfahrer Markus Reiterberger aus Obing. Nach dem Rennen in Brünn (Tschechien) – dort war er bei regnerischen Bedingungen Vierter geworden – war eine vierwöchige Rennpause in der Superstock-1000-Europameisterschaft, ehe es an diesem Wochenende in Misano (Italien) wieder weitergeht.


Ganz so ruhig war die Ruhephase für den Piloten des Teams alpha Racing-Van Zon-BMW ohnehin nicht: »Wir sind gleich in Brünn geblieben und haben noch etwas getestet. Dann wurde auch noch am Sachsenring eine Kurve nach Ralf Waldmann benannt, da war ich natürlich ebenfalls dort«, berichtet der 24-Jährige. Schließlich fährt der Obinger zum Gedenken an den in diesem März überraschend verstorbenen Waldmann – der für ihn Vorbild, Mentor, zeitweise auch Mechaniker und Manager war – heuer mit der Startnummer 28, der Lieblingsnummer Waldmanns.

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Das Wochenende danach war frei, »da bin ich auch etwas Speedway gefahren«, berichtet Reiterberger. Bereits Mitte dieser Woche ging es bereits in Richtung Misano, wo er seine Gesamtführung in der Superstock-EM erfolgreich verteidigen will. Denn Reiterbergers Ziel ist ja die Superbike-Weltmeisterschaft, in deren Rahmen die EM-Läufe ausgetragen werden.

Und für die WM hat er sich nicht nur durch seine Tabellenführung in der Superstock-EM nachhaltig empfohlen, »auch unsere Rundenzeiten waren sehr überzeugend.« Denn da schafften Team und Fahrer mit der BMW S 1000 RR Zeiten, die auch die Superbiker beeindruckten. »Ich habe super Leute im Team, und derzeit laufen schon Gespräche, wie es nächstes Jahr in der Superbike-WM gehen könnte«, freut er sich. Hier muss er zwar noch Geduld zeigen, aber er will mit weiteren guten Leistungen Eigenwerbung betreiben.

Und »vielleicht gibt es ja schon in diesem Jahr mal die Chance auf einen Wildcard-Einsatz in der Superbike-WM«, hofft er. Daher wurde zuletzt schon sein WM-Motorrad von 2017 richtig aufgebaut, »schließlich ist das die beste BMW, die ich bisher gefahren bin.« Es gilt eben, für die kommende Saison so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Für BMW und sein vertrautes Team mit Teamchef Werner Daemen würde er auch am liebsten in der nächsten Saison in der Superbike-WM mitmischen. Dafür gilt es, in der Superstock-EM weiter zu überzeugen.

Überzeugen will auf dem 4,226 Kilometer langen Kurs in Misano auch Luca Grünwald (Waldkraiburg). Der 23-Jährige nimmt in der Weltmeisterschaft der Klasse Supersport 300 bislang den dritten Gesamtplatz ein. Dabei hat KTM-Pilot Grünwald (57 Punkte) nur einen Zähler Rückstand auf den zweitplatzierten Borja Sanchez (Spanien/Kawasaki), dessen Markenkollegin Ana Carrasco (ebenfalls Spanien/78) sich im Moment ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt hat. who

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