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Auch er zeigte gute Leistungen: Korbinian Fagerer vom SV Oberteisendorf.

»Auch bei der Jugend sehr erfreulich«

Mit teilweise sehr erfreulichen Ergebnissen sind die Skilangläufer aus der Region III (Inn- und Chiemgau) vom Deutschlandpokal am Notschrei zurückgekehrt. Dort standen jeweils im Einzelstart ein Klassik- und ein Skating-Rennen auf dem Programm.


»Das war auch im Jugendbereich sehr erfreulich«, lobt Stützpunkttrainer Frank Nitsch auch die Schützlinge des Jugend-Trainerteams um Thomas Schöpf. Denn in der Jugend 16 habe es sogar zwei Podestplätze durch Lorenz Hasenknopf (WSV Bischofswiesen) sowie einen durch Johanna Eckel (SC Aising-Pang) im Skating der weiblichen Jugend gegeben.

»Die Johanna ist ein kleiner Rohdiamant. Sie hat technisch noch einige Reserven, aber es hat mich sehr gefreut, dass sie ihre guten Ergebnisse vom Deutschlandpokal in Reit im Winkl bestätigt hat.« Hinzu kam in der J 16: Franz Tusl (WSV Bischofswiesen) und Moritz Egger (SV Oberteisendorf) »waren jeweils im Anschlussbereich zu den Top Ten – das kann auch noch weiter nach vorne gehen. Das gibt dem Team schon auch Aufschwung.«

In der Altersklasse Jugend 18 sei es noch schwerer, an die Top Ten heranzukommen, »vor allem, weil diese Altersklasse extrem stark besetzt ist. Da haben wir auch nicht so die Leistungsspitze, aber die Leistungsentwicklung ist erfreulich, es gab zum Teil deutliche persönliche Verbesserungen.«

Dazu zählte etwa Rang 21 von Janne Rein (SC Ruhpolding) in der klassischen Technik. Noch besser machte es Korbinian Fagerer (SV Oberteisendorf). Nach Rang 16 in der klassischen Technik) schaffte er es im Skating sogar auf den 10. Platz. »Das war richtig stark, der Rückstand auf Rang vier war mit 20,7 Sekunden auch gering«, hebt Nitsch hervor. Da Fagerer ohnehin dem jüngeren Jahrgang der U 18 angehöre, »kann man da noch viel erreichen.«

Bei den Juniorinnen tue sich Lia Stelter (SC Aising-Pang) noch etwas schwer, »auch deshalb, weil sie oft recht nervös ist.« Bei den Frauen zeigte Sophie Lechner (TSV Marquartstein) im Skating-Wettkampf einen Aufwärtstrend.

Nach dem weniger überzeugenden Auftritt im Klassik-Wettbewerb – hier waren zwei Frauen, zwei U-20-Juniorinnen und vier U-18-Läuferinnen schneller als die nun 21-Jährige – »haben wir im mentalen Bereich gearbeitet, und sie hat das sehr gut umgesetzt.« Lechner (12:16,7 Minuten) stellte im Skating die drittbeste Zeit auf der 5-km-Strecke auf. Nur die starke Linda Schumacher (SSV Geyer/11:52,4) bei den Frauen und U-18-Dominatorin Charlotte Böhm (SV Stützengrün/ 12:08,3) waren schneller.

Schwer tue sich derzeit Andreas Katz (SV Baiersbronn/Stützpunkt). Der Routinier wurde Vierter im Klassik-Wettkampf und gewann das Skating-Rennen, »aber er hat derzeit einfach technische Defizite, das Timing fehlt. Er analysiert das selbst sehr gut, aber er kann es momentan nicht abstellen«, bedauert Nitsch. Sein Ziel, sich für den Continentalcup an diesem Wochenende in Planica (Slowenien) anzubieten, verfehlte Katz, »dafür hätte er schon in beiden Stilarten klar gewinnen müssen.«

Verzichten musste das Stützpunkt-Team auf Lisa Zinecker (SV Oberteisendorf) und Philipp Allwang (SC Moosham), die beide vor der Anreise positive Corona-Tests aufwiesen. Das sei trotz aller Vorsichtsmaßnahmen möglich, denn die Omikron-Variante des Virus verbreite sich halt »wie ein Lauffeuer.« Besonders bei der zuletzt sehr starken Lisa Zinecker sei dies bedauerlich, »denn mit einem Sieg im Deutschlandpokal hätte sie sich sogar noch die Norm für die Junioren-WM holen können. Aber zumindest für die EYOF-Spiele im März hat sie gute Aussichten.«

Nicht am Start war beim Deutschlandpokal diesmal das COC-Kernteam, das nun ab diesem Freitag beim Continentalcup in Planica gefordert ist. In Slowenien stehen je ein Distanzrennen in klassischer und Skating-Technik auf dem Programm, hinzu kommt ein Skating-Sprint.

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