Attraktives Programm in beiden Disziplinen

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Die große Isinger Reithalle ist ein Teil der Schauplätze für das Dressur- und Springturnier, das an diesem Wochenende auf Gut Ising ausgetragen wird. Auch Raphael Netz (unser Bild) wird dabei wieder am Start sein. (Foto: Weitz)

Allen Widrigkeiten zum Trotz: Ab diesem Freitag kann auf Gut Ising – nach dem Saisonauftakt im Februar – bereits das zweite Turnier der Saison ausgetragen werden. Dabei sind sowohl Dressur- wie auch Springreiter – darunter auch Weltmeisterin Simone Blum (LRFV Massenhausen) – am Start. »Wir haben insgesamt rund 1000 Nennungen«, freut sich Turnierleiter Sepp Beilmaier.


»Ausgebremst« worden waren die Veranstalter ja zuletzt nicht vom Coronavirus – wegen dessen Verlauf es allerdings auch wieder die üblichen Hygienemaßnahmen gibt – sondern vom für Pferde gefährlichen Herpesvirus. Nach mehreren Todesfällen musste der Turnierbetrieb im Reitsport komplett pausieren, nun sind Veranstaltungen wieder möglich. Die Voraussetzung: Alle Pferde müssen gegen das Virus geimpft sein.

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Teilnehmen dürfen auch nur Berufsreiter oder Kadersportler – doch auf diese wartet ein attraktives Programm. In beiden Disziplinen werden zahlreiche Prüfungen für junge Pferde angeboten, ebenso gibt es hochkarätige Wettbewerbe: So wird etwa in der Dressur – deren Wettbewerbe alle in der großen Reithalle stattfinden – am Samstag ab 14.15 Uhr eine Prüfung der Klasse S* (Prix St. Georges) ausgetragen. Am Sonntag (13.30 Uhr) bildet eine Prüfung der Klasse S** (Intermediaire I) die höchstwertige Aufgabe.

Die Springreiter tragen alle Wettbewerbe auf dem großen Sandplatz aus. Das hat gleich zwei Vorteile. Zum einen können so Dressur- und Springwettbewerbe auch parallel stattfinden, zum anderen ist hier – ebenso wie bei den Abreiteplätzen – für eine räumliche Trennung von Dressur- und Springreitern gesorgt. Schließlich gilt es in Zeiten des Coronavirus, die Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Das derzeit unwirtliche Wetter bereitet den Isingern in Bezug auf den Außenplatz übrigens kaum Sorgen. »Der Schnee bleibt ja nicht liegen. Und der Sandplatz verkraftet schon einiges an Feuchtigkeit«, weiß Beilmaier. Eher schon schwierig sei es, sich immer rechtzeitig darüber zu informieren, »wie gerade die aktuellen Auflagen sind« – schließlich wolle man diese unbedingt erfüllen.

Eröffnet wird das Turnier am Freitag um 8.30 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A*, eine halbe Stunde später beginnt in der Halle eine Dressurpferdeprüfung der Klasse A. Insgesamt sind am Freitag drei Prüfungen in der Dressur und vier auf dem Springplatz vorgesehen. Am Samstag (8 Uhr) beginnen die Dressurreiter als Erste, eine halbe Stunde später sind auch die Springreiter erstmals gefordert. Deren Tageshöhepunkt ist ein Springen der Klasse S*, das um 17 Uhr beginnt.

Jeweils ab 9.30 Uhr geht's in beiden Disziplinen am Sonntag zur Sache. Dabei bildet jeweils der Abschluss den höchstwertigen Wettkampf. In der Dressur steht ab 13.30 Uhr eine Prüfung der Klasse S* auf dem Programm, auf dem großen Sandplatz geht's ab 14 Uhr in einem Springen der Klasse S* mit Stechen zur Sache.

Auch für diesen Abschluss ist übrigens mit einer Teilnahme von Simone Blum zu rechnen. Aussichtsreich ins Rennen gehen werden unter anderem wieder Elisabeth Meyer (RA SV Leingarten), die ja in Ising arbeitet und »Heimvorteil« hat, sowie Basile Bettendorf (PSV St. G. Ingolstadt-Hagau), Sven Fehnl (RFV Sulzbach-Rosenberg) und Sportler aus der Region wie Uli Hacker (RFV TG Rosenheim-Land), Franz Josef Steiner, Barbara Meindl (beide RFV Rupertiwinkel) und Katharina Schedel (RFV Trostberg). In der Dressur sind unter anderem Benjamin Werndl und Raphael Netz (beide RFV Aubenhausen) am Start. Es ist also alles bereit für spannende Turniertage. who

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