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Attraktiver Test in Kirchanschöring

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Mitten im Getümmel: der Trostberger Testspieler des SV Wacker, Christoph Buchner (oben), hier gegen Kirchanschörings Josef Höller (links). Daniel Hofstetter (rechts) kann in dieser Szene nicht eingreifen. (Foto: Butzhammer)

SV Kirchanschöring: Schlosser (62. Hoyer), Janietz (62. Söll), Eder (62. Köck), Jell (72. Jäger), Höller (62. Wallisch), Omelanowsky (72. Stöwe), Gürcan, Vogl (62. Tschoner), Eimannsberger, Hofmann (62. Judex), Manuel Jung.


SV Wacker Burghausen: Eiban, Buchner, Hofstetter, Knochner, Kindsvater, Duhnke, Weiß, Wächter, Moser, Fritscher, Pini. – 2. Hälfte: Eiban, Arifovic, Rech, Subasic, Burkhard, Bann, Fritscher, Andermatt, Schulz, Wächter, Pini, Tsoumou.

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Tore: 0:1 Tsoumou (54.), 1:1 Omelanowsky (58.), 1:2 Subasic (69.), 1:3 Tsoumou (87.).

Zuschauer: 338.

Schiedsrichter: Huber (München).

In einem rassigen und durchaus ansehnlichen Testspiel unterlag Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring der fußballerischen Nummer eins der Region, dem Regionalligisten SV Wacker Burghausen, mit 1:3 (0:0). 338 Zuschauer sahen im Spiel der Heimelf von Ex-Profi Patrick Mölzl gegen den SV Wacker unter Uwe Wolf in der ersten Halbzeit keinen Klassenunterschied.

Der Wacker-Trainer war nach dem Schlusspfiff durchaus zufrieden. Seine Mannschaft habe sich »sehr gut bewegt, gerade in der zweiten Halbzeit«, lobte er, und das »trotz der intensiven Trainingseinheiten.« Den Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring zollte Wolf Respekt: »Wir sind auf einen gut geordneten Gegner getroffen« – da müsse man erst einmal drei Tore machen.

Von den Testspielern habe ihn besonders Christoph Buchner beeindruckt. Der Trostberger, der zuletzt bei Eintracht Trier im Einsatz war »hat mir sehr gut gefallen«, so Wolf. Buchner sei »sehr robust im Zweikampfverhalten« gewesen, für sein erstes Spiel war Wolf vor allem mit der Abstimmung »ganz zufrieden«. Der Spieler würde seiner Elf »gut zu Gesicht stehen, aber das ist natürlich eine finanzielle Frage«, so Wolf über eine mögliche Verpflichtung Buchners.

In der ersten Halbzeit hatte der SVK den Regionalligisten gut im Griff, verzeichnete sogar drei Einschussmöglichkeiten. Der SV Wacker kam erst gegen Ende der ersten Spielhälfte besser ins Spiel, aber ohne zwingende Tormöglichkeiten, während die Gastgeber bei Kontern brandgefährlich blieben, diese aber nicht gut zu Ende spielten.

In der 54. Minute konnte SVK-Torwart Christian Schlosser einen Freistoß von Christoph Burkhard nur mit den Fäusten nach oben klären und Hama Tsoumou köpfte das Leder zum 0:1 in die Maschen der Heimelf. Doch der SV Kirchanschöring schlug postwendend zurück. Nur vier Minuten später verpasste die Wacker-Abwehr einen Pass von Manuel Jung und den Laufweg in die Tiefe von Manuel Omelanows-ky, und der erzielte cool rechts unten das 1:1.

Nachdem der SV Wacker bereits zur Pause kräftig gewechselt hatte, brachte SVK-Trainer Mölzl nach dem 1:1 fünf frische Kräfte. In der 69. Minute gelang Burghausen das 1:2 durch Muhamed Subasic. Wieder war es nach einem Freistoß, diesmal aus dem rechten Mittelfeld. Der Ball landete links bei Christoph Rech, der mit dem Kopf an den Elfmeterpunkt legte und von dort jagte Subasic das Leder ins Netz.

Den Endstand markierte Tsoumou kurz vor Schluss: Christoph Bann wurde links in den SVK-Strafraum geschickt, passte zurück auf Tsoumou, der mit einer Drehung zwei SVK-Verteidiger aussteigen ließ und zum 1:3 für Burghausen einschoss. mw