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Aschauer: »Lauf oder Läufchen kriegen«

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Er zeigt sich noch abwartend: Wagings Trainer Sepp Aschauer. (Foto: Butzhammer)

Auch für den TSV Waging, der heute (Samstag) mit der Heimvorstellung gegen den TSV Reischach in die Frühjahrsrunde der Fußball-Kreisliga 2 gestartet wäre, verzögert sich wegen des Coronavirus der Auftakt um mindestens ein paar Wochen. Für Maxi Fenninger, den einzigen Winter-Neuzugang der »Seerosen«, könnte das durchaus von Vorteil sein, »denn er ist derzeit beruflich noch stark eingespannt, stößt erst Ende April zum Kader und kann dann voraussichtlich im Mai eingesetzt werden«, erklärte TSV-Trainer Sepp Aschauer.


Der 27-jährige Fenninger (letzte Stationen: DJK Otting, SB Chiemgau Traunstein) soll den Wagingern vor allem mehr Offensivstärke verleihen. Auch im Hinblick auf die neue Saison ist er sicher ein wichtiger Mann, zumal Manuel Sternhuber die »Seerosen« in Richtung Kirchanschöring verlassen wird (wir berichteten).

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Die Tests verliefen für die Aschauer-Crew »normal«: Ergebnisse wie das 1:3 beim Landesligisten SB Chiemgau Traunstein, das 1:4 in Fridolfing gegen den Bezirksligisten TSV Teisendorf und das 5:4 gegen die Bayernliga-Reserve des SV Kirchanschöring (A-Klasse) entsprechen in etwa der Ligen-Zugehörigkeit der beteiligten Teams.

Positiv: Die Treffer in diesen drei Aufbauspielen teilten sich mit Niklas Maier, Berni Mühlbacher, Kapitän Sternhuber, Dennis Baumgartner, Phil Parthum, Sebastian und Oliver Schilling nicht weniger als sieben verschiedene Torschützen. Eine Bilanz, die jedoch andererseits auch aufzeigt, dass die Fenninger-Verpflichtung der Mannschaft sehr guttun könnte, um mehr Durchschlagskraft zu bekommen.

Sepp Aschauer hofft, dass sein Team in der Restsaison einen guten Start erwischt »und dann vielleicht einen Lauf oder zumindest ein Läufchen kriegt.« Man wolle auf alle Fälle schauen, »was noch alles möglich ist.« Als Tabellensiebter hat man im Mittelfeld überwintert, dennoch bleibt man im Lager der »Seerosen« relativ bescheiden: »Wir wollen so schnell wie möglich sechs, sieben Punkte sammeln – wir schauen also zunächst auch nach hinten.« cs

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