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Artur Tatarinov verpasst das Podest deutlich

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Die Hoffnungen auf einen vorderen Platz haben sich nicht erfüllt: TVT-Ringer Artur Tatarinov (unten) blieb bei der Kadetten-Weltmeisterschaft der Sprung auf das Podest versagt. (Foto: Wittenzellner)

Die Erfahrung, dass es bei einer Weltmeisterschaft keine leichten Gegner gibt, musste auch das aufstrebende Traunsteiner Ringertalent Artur Tatarinov bei den Kadetten-Titelkämpfen im serbischen Zrenjanin machen. Ein nicht unbedingt leichtes Kampflos tat das Seine dazu. Der 16-Jährige kämpfte in der 50 Kilogramm Gewichtsklasse im griechisch-römischen Stil gegen die Weltspitze – am Ende wurde es ein zwölfter Platz für den TVT-Ringer.


Dass Tatarinov es nach der Auslosung nicht leicht haben würde, war schnell klar. Trotzdem kämpfte er den iranischen Vertreter Meysam Dalkhani, seines Zeichen Dritter der diesjährigen Asienspiele, in zwei Runden bravourös nieder. Souverän holte der Europameisterschafts-Fünfte aus Traunstein in der ersten Runde 3:0 Punkte. In der zweiten Runde ging es dann mehr als eng zu: 3:6 lautete das Ergebnis aus Sicht Tatarinovs, der aber mit etwas Glück und 3:1 Punkten im Schlussdurchgang in die nächste Runde einzog.

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Dort hatte er mit Kamariddin Zayniddinov, dem späteren Bronzemedaillen-Gewinner, einen harten Kontrahenten: Der körperlich starke Ringer aus Usbekistan entschied den Kampf schon nach einer Runde für sich. Da Zayniddinov wiederum im Halbfinale gestoppt wurde, blieb dem Traunsteiner Tatarinov der Weg in die Hoffnungsrunde versperrt.

Am Ende stand somit ein zwölfter Platz auf der Anzeigetafel, wobei Tatrinov mit einer anderen Wettkampfauslosung durchaus auch die Chance auf eine Medaille gehabt hätte. So wurde der seit Jahren fast täglich trainierende Traunsteiner etwas unter seinen Möglichkeiten platziert, hat aber wohl auch im kommenden Jahr bei entsprechenden nationalen Erfolgen die Chance auf den großen internationalen Wurf, der ihm in diesem Jahr noch versagt blieb. awi