Andreas Birnbacher startet in der Staffel

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Andreas Birnbacher startet bei seinem Heim-Weltcup wieder in der Staffel. Die will in Ruhpolding unter den ersten Drei landen.

Beim Heim-Weltcup in Ruhpolding will sich die deutsche Biathlon-Staffel erstmals in dieser Saison auf das Podest kämpfen. »Wir haben immer Chancen. Die letzten beiden Staffeln haben wir sehr gute Leistungen gezeigt. Dass es für das Podest nicht gereicht hat, ist schade, aber wir hoffen, dass wir das nun nachholen können«, sagte Bundestrainer Mark Kirchner nach dem gestrigen Abschlusstraining.


Bei der Eröffnungsfeier am Dienstagabend blieben die Positionen der Läufer noch ein Geheimnis. Auf den Versuch von Moderator Harald von Knoerzer-Suckow, den Startläufer durch das Spiel »Schere, Stein, Papier« auszulosen, ließen sich die Biathleten nicht ein. Seit gestern steht fest: In Ruhpolding kehrt Andreas Birnbacher in die Staffel zurück und ersetzt an Position zwei Daniel Böhm. Ansonsten nominierte Mark Kirchner die Silber-Staffel von Sotschi mit Startläufer Erik Lesser, Arnd Peiffer und Schlussläufer Simon Schempp.

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Eine konkrete Platzierung wollte sich Andreas Birnbacher für seine Starts in Ruhpolding nicht als Ziel setzen: »Davon bin ich kein Freund, ich will einfach ein gutes Rennen machen«, erklärte er gegenüber der Heimatzeitung. »Ich habe gesehen, dass man in dem Feld wahnsinnig schnell nach vorne kommen oder hinten landen kann. An einem guten Tag ist aber auf jeden Fall die Chance da, vorne mitzulaufen.«

Für ihn sind die Heim-Weltcups in Oberhof und besonders in Ruhpolding nicht nur wegen der begeisterten Fans und der guten Stimmung etwas Besonderes: »Wenn man das ganze Jahr in Ruhpolding trainiert, ist das natürlich toll, hier den Weltcup zu laufen. Die Familie ist da und ich bin in meinem gewohnten Umfeld.« Deshalb wohne er während des Biathlons auch zu Hause und nicht im Hotel. »Da habe ich ein bisschen mehr Ruhe und kann in meinem eigenen Bett schlafen.« Ansonsten geht der 33-jährige den Weltcup »routiniert an wie jedes andere Rennen«. Deshalb halte sich auch die Nervosität noch in Grenzen. »Das kommt dann aber kurz vor dem Rennen«. Schlussläufer Simon Schempp hatte zuletzt in Oberhof bei schwierigen Wetterbedingungen eine Strafrunde drehen müssen und beim letzten Schießen den durchaus möglichen zweiten Platz verspielt. »Läuferisch war ich letzte Woche gut unterwegs. Aber wenn der Wind böig ist, dann tue ich mich schwer«, sagte Schempp. »In Ruhpolding können wir schon faire Wettkämpfe erwarten. Ich denke, mit dem Schießstand hier komme ich besser zurecht.« jom

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