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Altenmarkt feiert Wiedersehen mit Willi Aigner

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Willi Aigner trifft als Trainer des TSV Siegsdorf heute auf seinen ehemaligen Verein, den TSV Altenmarkt und will natürlich drei Punkte mitnehmen. (Foto: Weitz)

Die Spieltags-Eröffnung der Fußball-Kreisliga II (Runde 10) hat es in sich, denn der TSV Altenmarkt feiert heute um 19 Uhr (vorverlegt von 20 Uhr) ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Offensiv- und Mittelfeldspieler der Extraklasse: Willi Aigner. Der 48-Jährige möchte als aktueller Trainer des TSV Siegsdorf natürlich keine Gastgeschenke in Form von Punkten zu seinem Heimatverein mitbringen.


Aigner spielte bis zu seinem 26. Lebensjahr an der Alz, wechselte dann zum SV Wacker Burghausen in die damals drittklassige Regionalliga, wo er zu einem wertvollen Spieler auf der rechten Außenbahn avancierte.

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Erstmals als Trainer wieder in Altenmarkt

Danach verpasste er mit dem 1.  FC Traunstein nur knapp den Landesliga-Aufstieg, ehe er auch als Trainer auf Anhieb zu einer Größe in der Region wurde – nun kehrt er nach gut zwei Jahrzehnten erstmals als Trainer eines Gegners an die Alz zurück. »Wir freuen uns aufs Wiedersehen mit Willi, der in Altenmarkt ein Schlüsselspieler war und einen Haufen Tore geschossen hat«, so Altenmarkts Abteilungsleiter Walter Andrasch.

Außer den Langzeitverletzten seien auf Hausherren-Seite alle Mann »fit und voller Erwartung«, betont der Spartenboss, schließlich habe man nach der schlechten Leistung in Surheim etwas gutzumachen. »Wir haben dort verdient verloren«, redet Spielertrainer Sebastian Leitmeier Klartext, »das ist jedoch kein Beinbruch und kann passieren. Wir müssen schauen, dass wir wieder zu unserem Spiel zurückfinden und daheim punkten.« Dazu werde man den Gegner nicht unterschätzen »und wieder konzentriert unsere Stärken abrufen«.

Am Mittwoch (14 Uhr) gastieren die Altenmarkter dann zum nächsten Derby beim TuS Traunreut. Neu terminiert wurde auch das abgebrochene Spiel gegen den TSV Waging, das nun erst am 17. April 2019 über die Bühne gehen soll. Die Siegsdorfer erwarten am Mittwoch um 15 Uhr den SV Kay, der zuvor noch Heimrecht gegen den BSC Surheim hat (Samstag, 16 Uhr). Die Surheimer empfangen dann in der Englischen Woche noch den TuS Prien (Mittwoch, 15 Uhr).

Die Chiemseer haben zuvor noch den Heimauftritt gegen den SC Inzell vor der Brust, der morgen um 16.15  Uhr im Sportpark angepfiffen wird. Ausfälle wie der von »Benschi« Birner sind für den TuS nicht so einfach zu kompensieren. Auf Inzeller Seite bleibt abzuwarten, inwieweit den Spielern das Dienstagsmatch noch in den Knochen steckt.

Mit zwei Teams, die zwar in der Tabelle nicht gut dastehen, aber trotzdem nicht unterschätzt werden sollten, bekommt es der TSV Peterskirchen zu tun: Am morgigen Samstag um 18 Uhr gibt der SV Riedering seine Visitenkarte im Mörntalstadion ab, am Mittwoch (15 Uhr) geht dann die Reise zum FC Hammerau. Ob Torwart Markus Mittermaier (angeschlagen) morgen spielen kann, ist noch fraglich.

Neun Spiele hat der TSV Teisendorf unbesiegt überstanden, am vergangenen Dienstag nun ist die Elf von Trainer Andi Brandl erstmals gestolpert – und ordentlich noch dazu: 1:5 unterlag der TSV beim starken Aufsteiger SC Inzell, der damit sogar den Anschluss nach oben schaffte. Schon morgen (16.30 Uhr) möchte Teisendorf wieder in die Erfolgsspur zurück. Zu Gast ist die Elf beim TSV Waging, der aufgrund seiner schwierigen Personalsituation erst neun Punkte auf dem Konto hat. Bislang hat die Truppe von Ali Gezer noch kein einziges Mal unentschieden gespielt – gegen den Tabellenführer wäre sie freilich froh über die erste Punkteteilung dieser Spielzeit.

Beim TSV Waging gibt es personelle Änderungen

Ali Gezer und Co-Trainer Veit Gröbner sind gezwungen, personelle sowie positionsspezifische Veränderungen vorzunehmen: Neben Niklas Maier und Christoph Wastlhuber wird auch Innenverteidiger Christian Tanner ausfallen, der sich in Hammerau eine Muskelverletzung zugezogen hat. Hingegen wird Kapitän Manuel Sternhuber in den Waginger Kader zurückkehren. Zuletzt unterlagen die »Seerosen« beim FC Hammerau, der morgen erneut ein Kellerduell vor der Brust hat: Der Tabellenzehnte gastiert ab 14 Uhr beim SB Chiemgau Traunstein II.

Nach ihrem Sieg in Riedering wollen sich die Spieler von SBC-Trainer Gerald Straßhofer auch in den nächsten Aufgaben von einer guten Seite präsentieren, also auch am Mittwoch (14.30 Uhr) in Waging.

Im einzigen Sonntagsspiel der 10. Runde trifft der SV Seeon/Seebruck um 16 Uhr in Seeon auf den TuS Traunreut. In beiden Lagern herrscht eine gewisse Euphorie – bei den Hausherren, weil sie am vergangenen Wochenende mit dem ersten Saison-Dreier (1:0 gegen Siegsdorf) den letzten Tabellenplatz an den SV Riedering abgegeben haben, bei den Gästen, weil sie nach fünf Siegen in Folge mit extrem breiter Brust anreisen.

»Ich bin froh, dass die Seeoner endlich gepunktet haben«, sagt TuS-Abteilungschef Markus Tesche, »dadurch sehe ich nicht mehr die Gefahr, dass wir sie unterschätzen könnten. Und wir werden sie auch nicht unterschätzen!« Dennoch spricht er von einer schwierigen Aufgabe, »weil es doch völlig klar ist, dass Seeon jetzt mit aller Macht nachlegen will.«

Die bislang letzten Duelle zwischen beiden Teams gab es in der Saison 2016/17, wobei der TuS mit 2:1 (auswärts) und 5:1 die Oberhand behielt. Am Ende der Spielzeit standen beide Vereine in der Relegation: Traunreut verpasste den Aufstieg in die Bezirksliga, Seeon hielt die Kreisliga durch einen Last-Minute-Sieg gegen den SV Riedering.

Nicht im Einsatz sind Mitte nächster Woche der SC Inzell und der TSV Teisendorf, die ihre Partie bereits am vergangenen Dienstag ausgetragen haben, sowie der SV Riedering und der SV Seeon/Seebruck, die sich erst am 11. November gegenüberstehen. cs/sts

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