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Alles neu beim Skiclub Übersee

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Ein neues Motto, eine neue Trainingsregion, ein modernes Ausbildungskonzept sowie mehr Gemeinschaft und mehr Clubleben – das ist die neue Zielsetzung des Skiclubs Übersee. In den letzten Monaten hatte die im Juli neu formierte Vorstandschaft ein neues Konzept geschaffen. Jetzt wurde die aktuelle Marschroute der Öffentlichkeit präsentiert.


Angespornt durch den Erfolg und die unerwartet hohe Teilnehmerzahl bei der erstmals ausgetragenen Dorfmeisterschaft hatte sich die neue Vereinsspitze um Vorstand Stefan Kugler zu den Neuerungen entschlossen. Intern ist das neue Konzept bereits auf Zustimmung gestoßen. »Alle 25 Trainer unseres Vereins haben es befürwortet«, betonte Kugler.

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Schriftführer Markus Landler, der das neue Konzept präsentierte, meinte einleitend: »Der SC ist ein moderner Verein, der Kindern und Erwachsenen die Freude am Wintersport vermitteln will. Dabei steht nicht nur die sportliche Bewegung in der Natur im Fokus, sondern auch der Spaß, die Geselligkeit und das soziale Engagement.« In der Vergangenheit sei der Verein nach seinen Worten vor allem als eine »Kinder-Skischule ohne Elternkontakt« wahrgenommen worden. Die gesamten Clubaktivitäten hätten sich zudem nahezu ausschließlich auf die Kurstage beschränkt.

»Das neue Konzept ersetzt zunächst einmal den Begriff Skikurs durch Skitraining«, sagte Landler. Dabei soll an den fünf Trainingstagen vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. Neue Übungsformen, wie Formation- und Schattenfahren sowie generell mehr freies Fahren mit neuen Spielformen sind künftig angesagt und verdrängen das traditionelle Bogenfahren in einer Schlange hinter dem Skilehrer.

Weiterhin sollen die Kinder an den Übungstagen nicht »nur abgegeben« werden wie bisher. Das neue Angebot sieht eine Integration der Familien mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem Treffen zum Apres-Ski nach dem Training vor. Zudem können die Eltern oder erwachsenen Clubmitglieder an diesen Tagen ihr skifahrerisches Können in kleinen Gruppen oder auch einzeln verbessern, ohne sich für die ganze Saison für einen »Kurs« anmelden zu müssen.

Aufgelockert werden soll auch das wöchentliche »Stangerltraining« am Hausberg in Reit im Winkl durch das Setzen von Kursen. Mittel- und langfristig denkt die Vorstandschaft auch an Exkursionen, Tagen mit Fahrten abseits der Piste, Freeride-Skifahren, Funpark, Snowboard-Schnuppern und an ein nordisches Training.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist Landler zufolge auch die Auswahl von St. Johann als neues Trainingsgebiet: »Der Unterberg in Kössen war gut geeignet für Kurse mit kleinen Kindern, ist aber für Jugendliche und Eltern eher langweilig.« Die neue Region sei abwechslungsreicher, habe mehr Sonnenhänge und eine gute Parkplatzsituation, sei für die Umsetzung des neuen Konzeptes besser geeignet und biete für alle Clubmitglieder an den Liften Einheimischentarife.

Um die Gemeinschaft wieder mehr zu pflegen, sind auch Ausflüge und Club-Skitage mit einem gemeinsamen Fahren sowie Freizeitangebote im Sommer geplant. Außerdem hofft man mit dem Gemeinschaftserlebnis »Dorfmeisterschaft«, die für den 2. März nächsten Jahres angesetzt ist, an den diesjährigen Erfolg anknüpfen zu können. Danach soll die Dorfmeisterschaft im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden. bvd

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