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Acht Minuten waren spielentscheidend

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Einen glücklichen, aber verdienten Sieg fuhr der SV Saaldorf in der Kreisklassen-Partie gegen den TSV Traunwalchen ein. (Foto: Wirth)

Erst in der Schlussphase unterlag der TSV Traunwalchen in der Fußball-Kreisklassen-Partie dem SV Saaldorf mit 1:2. Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg für die kompakt auftretenden Gäste. Traunwalchen hatte mit Mannschaftskapitän Stefan Dandl und Saaldorf mit Stefan Poellner die auffälligsten Spieler.


Saaldorf übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. In der 10. Minute fuhren die Gäste aus dem Berchtesgadener Land einen pfeilschnellen Konter über Stefan Schreyer. Der bediente seinen Namensvetter Michael, doch Traunwalchens Torhüter Andreas Szanda konnte dessen Schuss zur Ecke abwehren.

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Beide Mannschaften hatten bei rutschigem Geläuf große Probleme mit der Ballbehandlung und operierten häufig mit langen Bällen auf die Sturmspitzen. Gut 20 Minuten waren gespielt, da tauchte links Saaldorfs Michael Hauser alleine vor Szanda auf, doch Letzterer blieb erneut Sieger und konnte abwehren.

Nur zwei Minuten später hatte Saaldorfs Felix Großschädl eine Möglichkeit, aber sein Schuss fiel zu schwach aus. Im Gegenzug bot sich die erste Chance für Traunwalchen. Spielmacher Tom Falter schoss per »Dropkick« aus rund 20 Meter knapp übers Quergebälk. Danach »brannte« es wieder im Traunwalchner Sechzehner. Nach einer Hereingabe von links zielte Hauser knapp am Tor vorbei (27.).

In der 36. Minute fiel die Führung für die Gastgeber. Tom Falter setzte sich im Zweikampf durch und bediente Patrick Wundersamer, der abgebrüht zum 1:0 flach traf. Saaldorfs Torwart Michael Eder hatte keine Abwehrchance. In der 40. Minute netzte Wundersamer erneut ein, aber sein Treffer wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Hauser auf Saaldorfer Seite noch eine gute Einschussmöglichkeit.

Die zweite Halbzeit wurde phasenweise turbulent. Gleich nach Wiederanpfiff wurde Traunwalchens Spielmacher Tom Falter von Hauser unfair gelegt. Falter musste vom Feld getragen werden und Hauser bekam den gelben Karton unter die Nase gehalten. Danach drängte Saaldorf auf den Ausgleichstreffer und hatte mehrere gute Chancen, aber auch die Platzherren blieben stets gefährlich.

Die letzten acht Minuten der Partie waren schließlich spielentscheidend. Georg Tsiumelas und Saaldorfs Mannschaftsführer Johannes Hafner behakten sich im Zweikampf, beide kamen zu Fall. Während Tsiumelas vom Schiedsrichter wegen »Nachschlagens« mit der Roten Karte bestraft wurde, erhielt. Hafner lediglich Gelb.

Den Freistoß zirkelte Hafner in den Traunwalchner Sechzehner und Großschädl traf per Kopf zum Ausgleich. 120 Sekunden vor Schluss foulte Stefan Bachmayr den eingewechselten Michael Hafner im eigenen Strafraum und Schiedsrichter Babjar zögerte keine Sekunde und entschied auf Elfmeter. Diese Chance ließ sich Hauser nicht entgehen. Er traf zum 1:2 für Saaldorf. wb