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Abbruch statt 30 Gegentore

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Es wäre beinahe ein Ergebnis für die Eishockey-Geschichtsbücher geworden, was da beim Spiel des DEC Inzell beim Tabellenführer in Dingolfing ablief. Nach 33 Minuten lagen die Inzeller mit 0:15 zurück und hatten dann auch keine Torhüter mehr. So musste das Spiel der Landesliga Nordost abgebrochen werden.


»Der Abbruch kam gerade zur rechten Zeit, sonst hätten wir wohl 30 Tore kassiert«, meinte DEC-Trainer Thomas Rumpeltes.

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Die Misere der Gäste begann schon beim Einspielen, als Schlussmann Peter Zeller eine Scheibe ans Knie bekam und so ein Einsatz nicht mehr möglich war. Im Verlauf des Spiels fiel dann auch noch Andreas Graf Ersatz-Torhüter Florian Rieder aufs Knie, sodass dieser nicht mehr weitermachen konnte.

Angereist waren die Inzeller mit gerade einmal 13 Feldspielern und trafen auf einen hoch motivierten Tabellenführer. Denn Dingolfing hatte am Freitag in Passau die erste Saisonniederlage kassiert.

»Es fehlt einfach hinten und vorne. Es fehlt ein dritter Torhüter, es fehlen Abwehrspieler und die Stürmer müssen hinten verteidigen. Kurzum – der Kader ist viel zu klein und wir sind nicht konkurrenzfähig«, schimpfte Rumpeltes frustriert.

Man habe in Inzell in der Max-Aicher-Arena optimale Trainingsbedingungen und könne sie nicht nutzen. Die Beteiligung an den Übungseinheiten lasse da zu wünschen übrig, wetterte der Trainer weiter. »Eigentlich müsste es möglich sein, in der Landesliga hinter den drei, vier besten Mannschaften zu sein, aber da muss sich hier gewaltig was ändern«, meinte Rumpeltes.

Am kommenden Sonntag (18.30 Uhr) geht es für die Inzeller zum Tabellendritten nach Amberg – dann aber wohl wieder über 60 Minuten Spielzeit. SHu.