weather-image
26°

Ab Montag: Wieder »Sommereis« in Inzell

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Auch Lokalmatador Moritz Geisreiter wird ab kommenden Montag auf dem »Sommereis« in der Max-Aicher-Arena seine Trainingsrunden ziehen. (Foto: Wukits)

In der Inzeller Max-Aicher- Arena gibt es ab Montag wieder »Sommereis«. Drei Wochen lang werden sich auf der 400-Meter-Bahn und dem Eishockeyfeld rund 600 Sportler aus allen europäischen Eislaufnationen tummeln.


»Wir haben eine extreme Auslastung«, freut sich Stadionchef Hubert Graf. So kommt beispielsweise der komplette Kader der DESG nach Inzell; außerdem findet ein Nachwuchslehrgang der Internationalen Eislaufunion (ISU) statt. »Für Inzell ist das eine tolle touristische Auslastung. Zu den Sportlern kommen ja auch noch Trainer und Betreuer«, bekräftigt Graf.

Anzeige

Mittlerweile gibt es das Sommereis in Inzell zum vierten Mal hintereinander. Dass das Chiemgauer Eislaufmekka den Zuschlag bekam, ist laut Bundestrainer Markus Eicher nicht einfach. Alle drei Hallen in Deutschland mit Berlin, Erfurt und Inzell mussten sich mit einem Angebot bewerben. Das kostengünstigste Angebot kam von Inzell. »Das ist für die Gemeinde ein großer Kraftakt«, weiß Eicher. Allerdings würde der überwiegende Teil der Sportler gerne nach Inzell kommen, weil das Gesamtpaket optimal sei. »Angefangen vom Eis und den guten Bedingungen im Kraftraum und in der Turnhalle bis zu den Radstrecken – das passt einfach«, ist Eicher voll des Lobes. Ein wichtiger Punkt für den Zuschlag für Inzell war das Angebot, auch das Eishockeyfeld zum Training zur Verfügung zu stellen. Deswegen kommt zum ersten Mal auch die komplette Nationalmannschaft der Senioren und Junioren im Shorttrack nach Inzell. Allerdings wird es in diesem Sommer keine Deutsche Meisterschaft geben. Nachdem es in diesem Jahr nur drei Wochen Eis gibt, ist man von diesem Plan abgekommen.

Trotzdem wird es zumindest im Massenstart einen nationalen Titelwettkampf geben, und zwar am 18. Juli ab 19 Uhr. Die Frauen laufen 15, die Männer 20 Runden. Dazu gibt es auch noch einen zweitägigen Abschlusswettkampf am 25. und 26. Juli, bei dem sich die internationale Konkurrenz messen kann.

Abschließend meint auch Markus Eicher, dass das Sommereis mittlerweile eine gute wirtschaftliche Einrichtung für Inzell ist. »Die Sportler haben mehr Leben in unser Dorf gebracht«, ist er sich sicher. SHu.