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Ab auf die Rolle: Die Sicherheit geht vor

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Unsere Sportredakteurin Stephanie Brenninger war zufrieden mit dem Ergebnis ihres Do-it-yourself-Triathlons.

Endlich wieder Triathlon! Ja, Sie haben richtig gelesen. Ich habe jetzt meinen ersten kompletten virtuellen Triathlon-Wettkampf hinter mich gebracht – und es hat richtig viel Spaß gemacht! Auch wenn es freilich ganz anders als sonst bei den Rennen gewesen ist.


Aber gut, das haben wir ja durch: Es hilft halt aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie nichts! Ich bin vergangene Woche also nacheinander geschwommen, Rad gefahren und zum Abschluss noch gelaufen. Und weil beim Bergwitztriathlon virtuell eben auch die Möglichkeit bestanden hat, das Gesamtergebnis ins Internet hochzuladen, gab's am Ende auch eine Ergebnisliste. Bis kurz vor Schluss war ich dabei über die Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) Dritte in meiner Altersklasse. Am Ende ist es dann Platz vier geworden. Gar nicht so schlecht, finde ich! Vor allem, weil ich mit 2:59:34 Stunden auch unter der Drei-Stunden-Marke geblieben bin!

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Aber ich sag's Ihnen, so einen Wettkampf in Eigenregie durchzuführen, ist gar nicht so einfach. Man muss sich im Vorfeld ja beispielsweise genau überlegen, wo man eigentlich was machen will: Los geht's dabei schon beim Schwimmen – also mit der Frage: See oder Schwimmbad? Beim Radfahren geht es dann direkt weiter: Rolle oder Straße? Und wenn man sich für draußen entscheidet, welche Strecke nimmt man dann? Nur beim Laufen ist das Ganze etwas einfacher, finde ich. Da muss man lediglich wissen, welche Runde man laufen muss, um auf die geforderte Distanz zu kommen.

Bei meinem Do-it-yourself-Triathlon vergangene Woche habe ich mich übrigens am Abend davor fürs Schwimmbad entschieden. Der Grund ist schnell erklärt: Das Wetter war mir nicht konstant genug und da ist mir das Schwimmen im See ohne Aufsicht echt zu riskant.

Und beim Radfahren ging's auf die Rolle. Erstens, weil ich nicht riskieren wollte, mal wieder eine unfreiwillige Dusche von oben zu bekommen und zweitens ist es auf der Rolle auch sicherer. Denn da muss ich nicht auch noch auf den Straßenverkehr aufpassen, ich habe ja schon so genug zu tun. Beispielsweise muss ich schauen, dass die Trittfrequenz auch passt und ich genug trinke, um nicht völlig platt auf die Laufstrecke zu gehen!

Und, weil ich gerade das Thema Straßenverkehr angesprochen habe. Bitte, liebe Autofahrer, denkt daran: Zwei Meter Abstand sind ab sofort beim Überholen von Radlern auf der Straße außerorts Pflicht – und das ist auch echt ganz gut so! Denn, auch wenn Radler sich auf der Straße auch nicht immer absolut richtig verhalten, eines sollten Autofahrer bitte dennoch immer im Hinterkopf haben: Radfahrer haben halt mal keine Knautschzone!

So, und jetzt muss ich mich kurz sammeln, denn der nächste Triathlon steht kurz bevor: Ich gehe heute nämlich schnell mal sprinten. Sprich: 400 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen stehen auf dem Plan. Die Strecke habe ich bereits vergangene Woche ausgetüftelt – und diesmal geht's auch in den See und dann ab auf die Straße.

Unsere Sportredakteurin Stephanie Brenninger setzt ihren Triathlon-Selbstversuch fort. Nachdem sie 2017 über die Volks-, 2018 über die Kurz- und 2019 über die Mitteldistanz gestartet ist, wird sie in diesem Jahr einen Zwischenschritt machen, um 2021 dann auf die Langdistanz zu gehen.

Stephanie Brenninger

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