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Überseer Damen auf Platz eins

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Sie erzielte sechs Treffer für den TSV Übersee – darunter auch das Tor zum 24:22-Endstand: Viola Berger. (Foto: Wirth)

In einem heiß umkämpften Spiel der Bezirksklasse haben die Handballerinnen des TSV Übersee in eigener Halle gegen den TSV Trostberg mit 24:22 gewonnen. Sie haben sich damit an die Spitze der Bezirksklasse III gesetzt – der TSV Übersee darf damit weiter auf den Aufstieg hoffen.


Nachdem der Gastgeber schon früh durch Treffer von Kristina Hilz und Viola Berger in Führung gegangen war, glichen die Gäste nach einem Siebenmeter und einem schnellen Gegenstoß in der 5. Minute bereits wieder aus. Die Überseerin Anna Höllmüller verwandelte die meisten der zahlreichen Strafwürfe.

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Schnelle 6:2-Führung für die Gastgeberinnen

Der TSV Trostberg zeigte sich auch von der Entschlossenheit der Gastgeberinnen beeindruckt und so führte Übersee bereits in der 10. Minute mit 6:2. Danach ließ die Überseer Mannschaft von Trainer Hans Mitterer aber merklich nach. Unaufmerksamkeiten und Fehlpässe häuften sich, Bälle wurden verloren und die Trostberger Abwehr wurde ebenfalls effektiver.

In der 21. Minute gelang Trostberg so der 8:8-Ausgleich. Gerade in dieser kritischen Phase fassten sich jedoch einige Überseerinnen ein Herz und brachten ihr Team mit starkem persönlichen Einsatz wieder auf die Erfolgsspur.

Nina Ramspott mit guten Aktionen

Insbesondere Nina Ramspott zog mit ihrer großen Reichweite einige Male durch, Viola Berger kämpfte sich durch und Christina Huber traf einige Male von rechts außen. Da hatte selbst die sicher spielende Trostberger Torfrau das Nachsehen. Auf Überseer Seite zeigte Andrea Schöpfer eine passable Torwartleistung. Der Pausenstand von 14:12 für die Gastgeberinnen ließ die Zuschauern auf eine spannende zweite Hälfte hoffen.

Mit höchstens drei Toren Vorsprung setzte sich Übersee in der zweiten Halbzeit niemals richtig ab, die Gäste aus Trostberg blieben immer dran. Häufige Ballverluste und Schrittfehler auf beiden Seiten und viele Strafwürfe sorgten für ein spannendes Spiel.

Schöner Alleingang von Kristina Hilz

Eine der schönsten Aktionen dabei gelang Kristina Hilz, die nach Balleroberung vor dem eigenen Tor im Alleingang durchstartete, alle Gegnerinnen stehen ließ und in der 43. Spielminute das 18:15 erzielte. Auch Melanie Friedmann meldete sich mit zwei stark erkämpften Treffern zurück.

Trotzdem passierten zu viele Fehler im Team der Achentalerinnen, sodass Trostberg immer wieder den Anschlusstreffer erzielte – so auch eine Minute vor Spielende zum 23:22. Die zunehmend aggressive Spielweise der Gäste aus Trostberg zum Spielende hin bescherte Übersee aber viele Strafwürfe.

Darunter war auch einer in der letzten Spielminute. diesen verwandelte Viola Berger sicher zum 24:22-Endstand und sorgte damit für spürbares Aufatmen.

Für Übersee spielten Stephanie Schäfler und Andrea Schöpfer im Tor sowie Viola Berger (6 Treffer), Anna Höllmüller (4), Christina Huber (4), Nina Ramspott (4), Kristina Hilz (3), Melanie Friedmann (2), Carolin Rinser (1), Sabine Rist, Theresa Widmann, Sabrina Rinser und Kathrin Hartl. fb