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Überraschung durch Christian Lichtenegger

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Mit viel Schwung zur Überraschung: Christian Lichtenegger warf den an zwei gesetzten Sebastian Prechtel aus dem Bewerb. (Foto: Weitz)

Auch am zweiten Tag des Hauptfeldes spielte beim Waginger Tennis-See-Pokal gestern das Wetter mit. So konnten die Achtelfinalpartien problemlos und bei nicht mehr ganz so heißen Temperaturen über die Bühne gehen. Die größte Überraschung gab es im Duell des an zwei gesetzten Sebastian Prechtel (Starnberg), der sich bereits in der zweiten Runde verabschieden musste.


Der 22-Jährige, in der deutschen Rangliste immerhin an Position 60 gelistet, musste sich einem Wildcard-Spieler geschlagen geben. Christian Lichtenegger von TC Rot Blau Regensburg, in Waging ein alter Bekannter und schon jenseits der 30er-Grenze, ließ dem Favoriten nicht den Hauch einer Chance und siegte glatt mit 6:1, 6:2.

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Im Viertelfinale standen gestern fünf der acht Gesetzten, denn neben Prechtel mussten auch Henry Zick (Luitpoldpark München/Nr. 8) und der Waging-Sieger von 2016, Jan Poskocil (Bad Wörishofen/Nr. 5) die Heimreise antreten. Zick unterlag im Achtelfinale Noah Thurner aus Friedberg mit 5:7, 2:6. Poskocil lieferte sich mit dem ungesetzten Hannes Wagner von Schießgraben Augsburg einen heißen Kampf, der zwei Stunden dauerte. Am Ende siegte Wagner mit 6:3, 3:6, 6:1. Topfavorit und Titelverteidiger Stephan Hoiss (Reutlingen) zeigte sich in seinen beiden ersten Begegnungen ungefährdet, gab hier nur insgesamt sechs Spiele ab. Im Achtelfinale ließ die Nummer 38 der deutschen Rangliste Dean Thurner (TC Friedberg) keine Chance und gewann mit 6:2, 6:3. »Ich bin hierher gekommen, um meinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen«, gibt Hoiss klar zu verstehen.

Gegner im Viertelfinale war gestern am Spätnachmittag der an sieben gesetzte Sebastian Schießl (TC Rot-Weiß Straubing). Der 35-Jährige lieferte sich im Achtelfinale das längste Duell des Tages. Er brauchte für seinen Dreisatzsieg gegen Daniel Baumann (TC Ludwigshafen) fast drei Stunden. 6:7, 6:1, 6:3 hieß es am Ende in einer kräftezehrenden Partie gegen den Waging-Sieger von 2016.

Ebenfalls im Viertelfinale stand gestern der an drei gesetzte Charly Zick aus München, dem man einiges zutrauen darf. Mit 6:4, 6:2 fertigte der 22-Jährige von Luitpoldpark den starken Qualifikanten Tobias Schaller aus Erlangen ab.

Und auch der an vier gesetzte Marcel Stickroth (Regensburg) ist bestens drauf. Er gewann sein Zweitrundenspiel gegen Moritz Erpel (TuS Brackel) 6:4, 6:1. Nicht ganz so klar war es beim an sechs gesetzten Philipp Regnat (Ingolstadt) beim 7:6, 6:1 gegen Dennis Dragomirov (Schießgraben Augsburg).

Am Nachmittag wurden gestern die Viertelfinals gespielt (bei Redaktionsschluss nicht beendet): Sie lauteten: Stephan Hoiss (Reutlingen) - Sebastian Schießl (Straubing), Charly Zick (Luitpoldpark München) - Hannes Wagner (Augsburg), Philipp Regnat (Ingolstadt) - Marcel Stickroth (Regensburg), Christian Lichtenegger (Regensburg) - Noah Thurner (Friedberg).

Heute gibt es ab 11 Uhr die Halbfinals, am Sonntag steigt dann ab 13 Uhr das Finale. Sollte es regnen, müssen die Akteure in die Halle. Gespielt wird aber in jedem Fall. kk