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Ärgerliche SVK-Niederlage beim FC Pipinsried

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Er kam mit seinem SV Kirchanschöring diesmal in Pipinsried ins Straucheln: Manuel Omelanowsky, der mit einem Pfostenschuss Pech hatte. (Foto: Butzhammer)

250 Zuschauer im Stadion an der Reichertshauser Straße in Pipinsried sahen am Sonntagnachmittag einen 1:0-Sieg der Heimelf von Spielertrainer Fabian Hürzeler. Diese bezwang im Duell der Fußball-Bayernliga Süd den SV Kirchanschöring.


Der Ex-Löwe Hürzeler rechtfertigte nach dem Spiel die Spielweise seiner Mannschaft mit hohen Bällen. Der SV Kirchanschöring besitze nun eben mal »die zweitbeste Defensive der Liga. Die wissen, wie das Verteidigen funktioniert«, betonte Hürzeler. Mit einer frühen Führung habe es nicht geklappt und so sei der Gast aus Kirchanschöring »herausgekommen aus dem Schneckenhäuschen« und habe sich Chancen erspielt.

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Die Situationen »nicht zu Ende gespielt«

SVK-Trainer Patrick Mölzl fand alles »nur ärgerlich«. Seine Elf habe viele Situationen gehabt »die wir nicht zu Ende gespielt haben. Erst nach 30 Minuten haben wir angefangen Fußball zu spielen«, bemängelte er.

Gleich zu Beginn der Begegnung verzeichnete der Gastgeber FC Pipinsried einige Großchancen. In der 3. Minute parierte Lukas Hoyer glänzend, der Nachschuss von Serge Yohoua verfehlte den SVK-Kasten haarscharf. Kurz darauf reagierte Schlussmann Hoyer erneut glänzend gegen Pipinsrieds Kapitän Thomas Berger – da stockte den SVK-Anhängern der Atem. Nach rund 30 Minuten kamen die Gelb-Schwarzen besser ins Spiel. Für die nächste Gefahr sorgte allerdings wieder Pipinsried: Nach einem Foul von Yasin Gürcan an der Sechzehner-Grenze donnerte Spielertrainer Hürzeler das Leder allerdings in die Mauer der Gästemannschaft.

Kuriose Szene in der 33. Minute

Eine kuriose Szene ereignete sich in der 33. Minute, als nach einem Eckball für den SVK zwei FCP-Spieler verletzt am Boden lagen. SVK-Physio Werner Salger sprintete unter dem Applaus der Pipinsrieder Bank los, um seinem Kollegen zu Hilfe zu eilen. Danach war erneut Hoyer auf dem Posten (34.), als er bereits am Boden liegend auf der Linie gegen Berger klärte.

Dann aber kamen die Gelb-Schwarzen: In der 38. Minute jagte Manuel Omelanowsky mit einem Solo über das halbe Spielfeld, tanzte förmlich durch die Abwehrreihen des FCP, brachte dann aber frei vor Torwart Thomas Reichlmayr nur mehr einen Roller zustande. Zwei Minuten später verhinderte die Latte die SVK-Führung: Max Sturm tankte sich rechts durch, flankte in die Mitte, dort nahm Yunus Karayün das Leder volley und donnerte den Ball an die Querlatte.

Als eine Minute später Yasin Gürcan von rechts hereingab und Bernd Eimannsberger aus der Drehung das Leder knapp am rechten Pfosten vorbeischob, rauften sich die Zuschauer die Haare.

Das Tor des Tages für die Heimelf fiel kurz nach der Pause (50.): Ünal Tosun wurde per Doppelpass 20 Meter vor dem Tor freigespielt, legte sich den Ball vor und versenkte knochentrocken zum 1:0. Die letzte Chance für den SVK hatte Omelanowsky, der nach Freistoß von Karayün am hinteren Fünfereck das Leder an den Pfosten donnerte.

FC Pipinsried: Reichlmayr, Berger, Herzig, Segashi, Hürzeler, Popa (65. Ibrahim), Mitterhuber (77. Grahammer), Yohoua (59. Hasanovic), Tosun, Liebsch, Achatz.

SV Kirchanschöring: Hoyer, Janietz, Karayün, Willinger, Omelanowsky, Gürcan, Vogl (20. Jell), Söll, Eimannsberger, Schild, Sturm (82. Opara).

Schiedsrichter: Gitopoulos (FC Bayern München).

Zuschauer: 250.

Tor: 1:0 Tosun (50.). mw