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35 Zu- und 29 Abgänge

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Die Fußball-Bezirksliga Ost soll am Wochenende in die Frühjahrsrunde starten. Doch es steht bereits fest, dass kein kompletter Spieltag über die Bühne gehen kann. Die Partie 1. FC Miesbach gegen FC Bischofswiesen wurde bereits abgesagt.


Während der Winterpause hat sich bei den meisten der 16 Vereine einiges auf dem Transfermarkt getan: Spitzenreiter in Sachen »Neueinkäufe« ist der akut abstiegsbedrohte FC Aschheim, der elf Neue an Land zog und »nur« vier Kicker abgab. Ähnlich aufgerüstet hat nur noch der SC Baldham-Vaterstetten (5 Zugänge/1 Abgang). Doch auch der SV Ostermünchen (3/0), SB Rosenheim II (4/3) und FC Töging (3/1) weisen positive Transferbilanzen auf.

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Gar nichts beziehungsweise nur relativ wenig tat sich dagegen beim TuS Raubling und SV Kolbermoor (jeweils 0/0), SV Erlbach (1/0), ESV Freilassing und SB Chiemgau Traunstein (jeweils 0/1). Insgesamt meldeten die Clubs 35 Neuzugänge und 29 Abgänge.

Auf den Trainerbänken werden die Fans fünf neue Trainer zu Gesicht bekommen. Dieter Kern (1860 Rosenheim II), Norbert Vogt (1. FC Miesbach), Tarkan Kocatepe (TSV Ottobrunn), Antonio Vatany (SC Baldham-Vaterstetten) und der in Aschheim vom Interims- zum Cheftrainer beförderte Burim Januzi sind die »neuen Besen«, die ihre Vereine zu mehr Erfolg als im bisherigen Saisonverlauf führen sollen (und wollen).

Dass der Weg in die Landesliga nur über Herbstmeister SV Erlbach führt (die Robert-Berg-Truppe führt mit neun Punkten Vorsprung das Klassement an), darüber sind sich die Bezirksliga-Experten im Klaren. Allerdings behauptet etwa Ebersbergs Trainer Massimo Foraterra: »In meinen Augen sind die Erlbacher noch nicht 'durch', denn sie haben zum Auftakt drei schwere Spiele gegen 1860 Rosenheim II, Miesbach und Ebersberg. Wenn sie die gut überstehen, sind sie aber nicht mehr einzuholen.«

Das Ziel »Aufstieg« geben auch nur die Verantwortlichen aus dem Holzland offiziell an. Die übrigen Teams aus dem vorderen Tabellenbereich üben sich in bescheidener Zurückhaltung, am ehesten kann man noch das Ziel der Rosenheimer Regionalliga-Reserve, die »im Kampf um Platz zwei mitmischen will«, als kleine Kampfansage interpretieren. Insofern scheint für Spannung gesorgt, was freilich nicht nur fürs Titelrennen, sondern erst recht auch für den Abstiegskampf gilt.

Der FC Bischofswiesen und der FC Aschheim scheinen zwar so gut wie abgestiegen, doch die »rote Zone« beginnt im Prinzip schon ganz weit oben, nämlich auf Platz fünf. Der Fußball-Boss des aktuell dort platzierten 1. FC Miesbach, Robert Egger, betont: »Bevor wir nach vorne schauen können, brauchen wir erst noch die nötigen Punkte für den Klassenerhalt.« cs