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3:0-Erfolg: SVK sehr effizient

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Sowas hat man lange nicht gesehen, besonders bei den Fußballern des SV Kirchanschöring, die von ihrem Auswärtstrip in der Landesliga Südost beim FC Deisenhofen mit drei Zählern und einem 3:0-Erfolg im Gepäck heimkehrten. Überraschend und neu aufgrund der Tatsache, dass auch laut Seppo Aschauer ein »für Kirchanschöring untypischer Sieg« zustandekam.


»Wenig Chancen, hohe Effizienz«, so Aschauer, der mit Trainerkollege Günter Heberle lange an der Taktik getüftelt hatte. Denn die Beiden wussten um die spielstarke Heimmannschaft, die bis dato vor eigener Kulisse eine 3-2-0 Bilanz aufwies, gut Bescheid.

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Der FCD zeigte von Beginn an seine technische Finesse und schaffte es, sich oft Überzahlsituationen zu erspielen. Die ersten Warnschüsse von Stephan Eggerl und Maxi Mayer (8. und 9. Minute) segelten aber drüber beziehungsweise in Dennis Krackers Arme. Gradliniger waren die Angriffe des SVK: Über Sebastian Wasner und Florian Hofmann landete der Ball bei »Xandi« Köberich, der fein auf Sebastian Leitmeier durchsteckte. »Leiti« schob cool zum 1:0 ein.

Im Anschluss daran knüpften die Blau-Weißen wieder an ihr sehr ansehnliches Kombinationsspiel an, doch nach einem zu hoch angesetzten Versuch von Andreas Staufner über Kracker und das Tor hinweg, klingelte es auf der anderen Seite. Albert Eder führte einen Freistoß in der eigenen Hälfte schnell aus. Sebastian Leitmeier schlug nach einem Doppelpass mit Wasner die nächste Flanke in Richtung Christian Heinrich schlug, dessen Kopfball über den herausgelaufenen Torhüter Ian North in die Maschen ging – 2:0 (25.).

In den zehn Minuten vor der Pause erhöhte sich der Druck auf den kompakten SVK-Block stetig, allerdings ohne das letzte Quäntchen im Abschluss. Dafür traf auch der dritte »Anschöringer« Nadelstich voll ins Schwarze. Der 19-Jährige North irrte im Strafraum umher und unterlief eine abgefälschte Flanke von Christian Jäger. Diese senkte sich am langen Pfosten, wo Leitmeier zum 3:0 (44.) einnickte.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel eine entscheidende Szene: Dennis Kracker blieb im Duell gegen den frei vor ihm aufgetauchten Stephan Eggerl Sieger, da hätte es nochmal eng werden können. Mit einer kompakten und laufstarken Leistung blieb der Erfolg der Gelb-Schwarzen aber »ungefährdet«, stellte auch Sepp Aschauer fest. Einige Konterchancen wurden anschließend ebenso liegen gelassen, wie die letzte Chance auf Heimseite, die Michael Vordermeier aus zwölf Metern völlig freistehend in Krackers Arme setzte.

So genossen es die SVK-Trainer, sich ab der 75. Minute auf der Ersatzbank zurückzulehnen und abzuspannen – in dieser Saison bisher ein seltenes Bild. Für den SVK war es der dritte Sieg der Saison und der zweite in Serie. Vielleicht ist es ja auch der Start einer Serie, doch im kommenden Heimspiel gegen den ETSV Landshut steht wieder eine Menge Arbeit ins Haus. bts