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2:0 - SVS-Sturmduo trifft wieder

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Er war diesmal wieder für den SV Seeon/Seebruck erfolgreich: Tommy Mitterer. (Foto: Weitz)

Mit dem zweiten Sieg in einer Woche hat der SV Seeon/Seebruck den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisklasse Gruppe II übernommen und seine Anwaltschaft auf den Relegationsplatz gewahrt. Im Derby gegen den SV Linde Tacherting gelang der Elf von Ralf Rößler ein 2:0-Sieg, wobei das Sturmduo Tommi Mitterer und Michi Gernhäuser wieder wie in den vergangenen Spielen erfolgreich war.


Vor 200 Zuschauern im Seebrucker Moskitostadion war der SVS über die gesamte Spielzeit die tonangebende Mannschaft. »Wir haben zu Null gespielt, sehr konzentriert gearbeitet und damit unsere Hausaufgabe erledigt«, betonte Rößler. Nach der abermaligen Niederlage des ASV Rott steht man nun auf Platz zwei.

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Erster Warnschuss von Staller

Einen ersten Warnschuss gab Dominik Staller in der achten Minute ab, der beste Gästespieler, Torwart David Wesselak, lenkte den 20-Meter-Knaller mit einer Hand über die Latte. Zehn Minuten später war er geschlagen. Staller setzte Mitterer in Szene und der Torjäger schob am SVL-Schlussmann vorbei ins untere rechte Eck - 1:0.

Das gab der Heimelf Sicherheit und sie zog ihr gewohntes Kombinationsspiel auf und ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Dann zog Gernhäuser aus 18 Metern ab und Wesselak parierte abermals prächtig (33.). Im Anschluss legte »Matze« Riepp mit der Hacke zurück auf Mitterer, der zehn Meter vor dem Tor in Mittelstürmerposition abgeblockt wurde (39.).

Im gleichen Stil ging es nach dem Seitenwechsel weiter: Riepp steckte zu Gernhäuser durch, der scheiterte am herausstürzenden Wesselak (51.). Tachertings Schlussmann war mit beiden Fäusten am Ball, als Riepp aus der zweiten Reihe abgezogen hatte (59.). Dann kam das Spiel des Favoriten etwas ins Stocken: »Tacherting hat versucht, uns einzuschläfern«, meinte Rößler. In dieser Phase gab es den ersten Torschuss der Gäste durch Robert Huber per Freistoß (74.).

Gernhäuser erhöht auf 2:0

Zehn Minuten vor dem Ende war es Michi Gernhäuser, der die Seeoner jubeln ließ: Zuerst verlor er den Ball, setzte aber entschlossen nach und hämmerte das Leder aus 22 Metern ins linke untere Eck zum vorentscheidenden 2:0 ins Netz, Wesselak hatte keine Abwehrmöglichkeit. Unter Applaus der Zuschauer wurde Gernhäuser auswechselt. Gleich darauf »brannte« es wieder im SVL-Strafraum, Daniel Axthammers Flügellauf mit einem Pass nach innen fand keinen Abnehmer. Beim Konter der Gäste setzte Huber seinen Schuss zu hoch an, sodass es beim ungefährdeten Sieg des SVS blieb. Nun steht noch eine Partie beim abstiegsgefährdeten SV Forsting auf dem Programm, ehe man am letzten Spieltag auf die Hilfe des SV Waldhausen angewiesen ist, der gegen den Konkurrenten ASV Rott antritt. td