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15 Chancen, aber nur ein Tor des SBC

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Er sorgte immerhin noch für den Ausgleich des SBC Traunstein: Arthur Wittmann. (Foto: Weitz)

FC Bischofswiesen: Köppl (ab 90. Min. Schnitzlbaumer), Datzmann, Strauch, Fendt, Hinterbrandner, Nico Böttger, Geisler, Huthöfer, Förg, Vorberg, Freimanner.


SB Chiemgau Traunstein: Abfalter, Petzka (ab 75. Maximilian Trzewik), Thudt, Sebastian Mayer, Tobias Berz, Mauerkirchner, Probst, Wittmann, Dengel (ab 73. Teetz), Defta (ab 82. Glasl), Marchl.

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Schiedsrichter: Mühldorfer (FC Aschheim).

Zuschauer: 70.

Tore: 1:0 (85.) Vorberg, 1:1 (86.) Wittmann.

Trotz drückender Überlegenheit musste sich der SB Chiemgau Traunstein im letzten Saisonspiel der Fußball-Bezirksliga Ost beim Absteiger FC Bischofswiesen mit einem 1:1 (0:0)-Remis zufrieden geben.

Die Mannen von Traunsteins Trainer Gerhard Balk erspielten sich in dessen letztem Spiel auf der SBC-Kommandobrücke zwar ein Chancenverhältnis von etwa 15:1 (und das ohne Übertreibung), doch am Ende sprang nur ein Punkt für die Gäste aus der Großen Kreisstadt heraus.

Vorrangige Ziele erreicht

In der Endabrechnung der Premierensaison bedeutet das Platz acht für den Fusionsclub mit einer leicht positiven 11-9-10-Bilanz – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

»Unsere vorrangigen Ziele waren, die 'Erste' in der Bezirksliga und die 'Zweite' in der Kreisliga zu halten. Beides haben wir geschafft«, so SBC-Pressesprecher Peter Mallmann.

Am kommenden Mittwoch (21 Uhr) können die Traunsteiner Kicker bei der »Großen Abrissparty« im EHG-Stadion die Saison jedenfalls gut gelaunt ausklingen lassen.

Beim gastgebenden FC Bischofswiesen gab der langjährige Torhüter Stefan Köppl ebenfalls seine Abschiedsvorstellung – er zeigte noch einmal eine formidable Leistung und brachte die Traunsteiner an den Rand der Verzweiflung, auch wenn es angesichts der Tabellensituation nur noch ein freundschaftlicher Vergleich der beiden Mannschaften war.

Als Trainer der Hausherren stand übrigens der verletzte Abwehrchef Tobias Kern an der Seitenlinie, der den im Urlaub weilenden Trainer Walter Menauer vertrat.

Sechs Aluminumtreffer

Das Spiel ist schnell beschrieben, weil der SB Chiemgau Traunstein schaltete und waltete auf dem Platz am Riedherren wie er wollte. So kamen die Gäste zu einer Chance nach der anderen, nur wollte die Kugel lange nicht ins Tor. Dabei trafen die Traunsteiner auch sechsmal Aluminium – rekordverdächtig.

Das Vergeben dieser teilweise hundertprozentigen Chancen – vor allem Stefan Mauerkirchner, Maxi Probst und Tobi Berz taten sich in dieser Hinsicht hervor – wurde in der 85. Minute bestraft: Da war es Sebastian Vorberg, der den FC Bischofswiesen nach klugem Zuspiel von Peter Freimanner in der 85. Minute überraschend in Führung brachte.

Doch nur eine Minute später glich der Gast aus Traunstein durch Arthur Wittmann nach Vorarbeit von Tobi Berz aus, der sich am rechten Flügel bis zur Grundlinie durchgetankt und das Leder präzise hereingegeben hatte.

»90 Minuten Powerplay«

»Das war ein 90-minütiges Powerplay mit einer unglaublich schlechten Trefferquote unserer Mannschaft«, meinte Peter Mallmann, der nun natürlich hofft, dass sich die SBC-Kicker das eine oder andere Tor für die neue Saison aufgehoben haben.

Im Anschluss an die Partie verabschiedete der Fußball-Abteilungsleiter des SB Chiemgau Traunstein, Prof. Dr. Engelbert Thaler, noch Trainer Gerhard Balk mit einem kleinen Präsent und bedankte sich für dessen engagierte und erfolgreiche Arbeit. pcw/cs