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»Zum Glück haben wir ein gutes Polster«

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Traunsteins Mike Opara (links, hier vor Rosenheims Linor Shabani am Ball) traf zwar in Hallbergmoos für den SBC zum Ausgleich, am Ende unterlag der Sportbund im Testspiel aber mit 1:3. (Foto: Weitz)

Es war die erwartet schwere Aufgabe für den SB Chiemgau Traunstein: Die Truppe von Trainer Rainer Elfinger verlor das Geister-Testspiel im Duell der beiden Landesligisten beim VfB Hallbergmoos mit 1:3. »Das Ergebnis hätte für uns durchaus besser ausschauen können, aber vom Spielerischen her war Hallbergmoos unter dem Strich besser und daher geht es auch in Ordnung«, fasste Elfinger zusammen.


Mit den ersten 15 Minuten seiner Elf war der SBC-Trainer aber richtig zufrieden. »Da haben wir hoch gepresst und damit das Spiel von Hallbergmoos unterbunden.« Danach habe es aber immer wieder Phasen gegeben, in denen man dem Gegner zu viel Raum gelassen habe. Die Führung der Heimelf, die mit aller Macht in die Bayernliga aufsteigen will, fiel in der 12. Minute nach einer Ecke. »Da müssen wir künftig besser verteidigen«, mahnte der SBC-Trainer. Aber es sei gut, wenn man ein solches Tor in einem Testspiel bekomme, denn dann passiere das während der Saison hoffentlich nicht mehr, ergänzte der Übungsleiter. Nach dem 1:0 durch Andreas Giglberger schaffte Mike Opara für die Gäste noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich (40. Minute). »Unser Tor haben wir richtig gut rausgespielt«, freute sich Elfinger. Nach dem Seitenwechsel gelang den Hallbergmoosern, die einige ehemalige Bayern- und Regionalligaspieler in ihren Reihen haben, gegen Ende der Partie noch zwei Tore: Fabian Diranko (82.) und Simon Werner (90.) sicherten den nächsten Testspiel-Sieg des VfB. »Wir haben am Ende einfach auch kräftemäßig abgebaut und deshalb auch keine Ordnung mehr gehabt«, gab Elfinger zu.

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Der SBC-Coach war übrigens auch nicht ganz mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Gennadiy Koltun (SV Dietersheim) einverstanden. Er gab etwa ein Tor von Winter-Neuzugang Leonardo Karaula nicht, weil dieser angeblich Torwart Ferdinand Kozel behindert hatte. Der andere Winter-Neuzugang des SB Chiemgau, Aman Brinkmann, ist indes schon wieder weg. Er schloss sich Austria Salzburg an und auch der Wechsel von Namik Helic, der ja erst vor wenigen Wochen zum SBC gestoßen ist, ist wohl nun doch geplatzt. Laut Elfinger gab es Probleme mit dem Visum. Damit hat der SBC-Trainer künftig also eine wirklich junge Mannschaft am Start. »Es gibt noch viel zu tun«, sagte er deshalb. »Wir brauchen jetzt einfach Zeit, aber zum Glück haben wir ja aus der Hinrunde ein gutes Polster«, ist er froh. Er sieht vor allem im Passspiel noch Nachholbedarf. »Das ist phasenweise noch schlecht, da werden wir ansetzen.«

Der SB Chiemgau testet jetzt gleich am Mittwoch um 19 Uhr weiter. Dann kommt Bezirksligist TSV Bad Endorf nach Traunstein. SB