weather-image
19°

»Wir müssen uns auswärts verbessern«

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Er hat seine Rotsperre verbüßt und könnte beim Gastspiel in Ismaning wieder eingesetzt werden: Kirchanschörings Max Vogl. (Foto: Butzhammer)

Fünf Spieltage sind in der Fußball-Bayernliga Süd noch zu absolvieren, und die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring stehen mit 42 Punkten auf Rang acht. Die »magische« Grenze von 40 Punkten für den Nicht-Abstieg hat die Elf von Trainer Michael Kostner damit hinter sich gelassen, der Abstand zum ersten Abstiegs-Relegationsplatz beträgt elf Zähler.


Gegner am Karsamstag (14 Uhr) ist der FC Ismaning. Der FCI hatte am Dienstag eine Nachholpartie beim TSV Dachau und gewann dort mit 1:0. Die Ismaninger (13./31 Punkte) konnten sich damit Luft verschaffen im Abstiegskampf, sind aber punktgleich mit dem auf Relegationsrang 14 stehenden 1. FC Sonthofen. Dagegen büßte Dachau (6./43) wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegs-Relegation ein.

Anzeige

Kostner hofft, »dass wir wieder mehr Spieler und damit Alternativen« haben. Max Vogl kommt nach seiner Rot-Sperre aus dem Unterföhring-Spiel zurück, Manuel Omelanowsky ebenso. Tobias Janietz und Albert Eder seinen angeschlagen, »aber wir werden nichts riskieren«, sagt der SVK-Trainer. Wer beim Abschlusstraining nicht zu 100 Prozent einsatzfähig sei, »den werden wir nicht einsetzen.«

Kostner gab nach dem Sieg am Wochenende den Spielern am Montag zur Belohnung frei. Der SVK, der mit einem Zähler Rückstand derzeit fünf Mannschaften vor sich im oberen Klassement hat, kann fast entspannt zum ehemaligen Regionalligisten ins Professor-Erich-Greipl-Stadion an der Leuchtenbergstraße fahren.

Kostner richtete schon nach dem Sieg gegen den TSV Kottern an das Umfeld die Bitte, die aktuelle Situation nicht zu euphorisch zu sehen. »Mir geht es einfach um die Erwartungshaltung« saget er. Der SVK habe in der vergangenen Saison in der letzten Sekunde gerade noch die Bayernliga gehalten. Nun sei ein positiver Lauf da. »Die Jungs haben sich entwickelt«, lobt er, doch schon werde mehr verlangt. »Die können wir ja auch schlagen und dann sind wir oben dabei«, das höre er immer öfter. »Das finde ich nicht gut«, sagt Kostner. Natürlich wollen er und die Mannschaft gewinnen und erfolgreich sein. Alle wollten sich weiterentwickeln. Aber es komme mit Sicherheit auch wieder ein Rückschlag, »weil wir einfach noch nicht so stabil sind« so der Trainer. Es sei zwar richtig, dass man derzeit nur einen Zähler Rückstand zu Tabellenplatz vier habe. »Das sehen ich und die Verantwortlichen natürlich auch, aber das ist nicht unser Ziel in der Tabellenregion.«

Kostner und die Mannschaft wollen die anstehenden letzten fünf Spiele so erfolgreich wie möglich gestalten. Er selbst denke, »dass wir den Klassenerhalt geschafft haben« und gibt nach einer »erfolgreichen und tollen Saison« als Ziel einen »einstelligen Tabellenplatz« vor.

Kostner fordert aber auch: »Wir müssen uns auswärts verbessern«, da seien die Gelb-Schwarzen noch nicht so gut, »wie ich mir das vorstelle«. Zu Hause habe sich die Mannschaft verbessert, aber auswärts (Bilanz 3-5-5) »liegt noch einiges im Argen.« mw