Torloser Neymar jubelt als Verlierer

Paris Saint-Germain - FC Bayern München
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Neymar von Paris (l) und Münchens Joshua Kimmich kämpfen um den Ball. Foto: Sebastien Muylaert/dpa Foto: dpa

Paris (dpa) - Diesmal vergoss Neymar keine Tränen, sondern konnte sogar als Verlierer jubeln. Das nächste 0:1 gegen den FC Bayern fühlte sich nicht nur für den brasilianischen Fußball-Weltstar ganz anders an als das vor fast acht Monaten im Champions-League-Endspiel von Lissabon. Damals vergoss der 29-Jährige bittere Tränen und musste auf dem Platz sogar von Bayern-Profi David Alaba getröstet werden.


Am Dienstagabend war im Prinzenpark nach dem Einzug ins Halbfinale ein glücklicher und auch unheimlich erleichterter Neymar zu erleben. »Jetzt hoffen wir, dass wir den Pokal holen«, sagte der teuerste Spieler der Welt, für den PSG vor vier Jahren 222 Millionen Euro an den FC Barcelona zahlte. Im Barça-Trikot triumphierte er 2015 an der Seite von Lionel Messi zum bislang einzigen Mal in der Königsklasse.

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Das lange Leiden nach dem 3:2-Hinspielsieg in München hätte Neymar sich beim knappen Weiterkommen selbst ersparen können. Er spielte groß auf, aber er krönte seine Leistung nicht mit Toren. Allein vor der Pause hätte es einen vierfachen Neymar-Torjubel geben können. Gleich dreimal krachte der Ball an Latte und Pfosten, zudem stand ihm - wie im Finale - der stark haltende Welttorhüter Manuel Neuer im Weg. Im Sky-Interview schwärmte Neymar von einer »tollen Partie« für alle Fußballfans: »Wir haben uns gegen ein starkes Team durchgesetzt.«

© dpa-infocom, dpa:210414-99-196924/2

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