Topspiel-Reigen zum Saisonstart

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Solche im wahrsten Sinne des Wortes »packenden« Zweikämpfe wird es auch in dieser Saison wieder in der Fußball-A-Klasse 6 geben. Dabei will sich unter anderem Michael Specht von der DJK Kammer (rechts) im heutigen Duell beim SV Neukirchen mit seiner Mannschaft durchsetzen. (Foto: Weitz)

Die Fußball-A-Klasse 6 startet gleich mit Vollgas in die Saison 2021/22. Von den Begegnungen gelten gleich drei als Topspiele. Der SV Kirchanschöring II empfängt den WSC Bayerisch Gmain, Topfavorit TSV Fridolfing begrüßte den TSV Petting und das »See-Derby« des TSV Tengling und des SV Taching sorgt ebenfalls für Aufsehen.


Drei Veränderungen gibt es gegenüber der Zwei-Jahressaison 2019/21. Mit dem TSV Fridolfing findet sich ein Absteiger in der A-Klasse wieder. Neu von »unten« kamen der ESV Freilassing II und der SV Neukirchen, der heute um 18.30 Uhr auf eigener Anlage gegen die DJK Kammer die Saisoneröffnung bestreitet.

Vier Jahre nach dem Abstieg in die B-Klasse ist der Aufsteiger SV Neukirchen gleich erster Prüfstein für die DJK Kammer, die an die starken Leistungen der Corona-Saison anknüpfen will. Mit einem Sieg würde die DJK erstmals ihrer Favoritenrolle gerecht.

Fünf Samstagspartien umfasst die erste Runde. Im Bezirksliga-Reserveduell stehen sich um 12.30 Uhr der SV Saaldorf II und der ESV Freilassing II gegenüber. Mit einem großen Kader startet der SVS, der einen sicheren Klassenerhalt als Ziel angibt. Die »Eisenbahner« spielten bis dato eine starke Vorbereitung. Ein namhafter Neuzugang kommt aus den eigenen Reihen, Denis Krojer kickt ab sofort bei der Zweiten Mannschaft. Minimalziel ist nach der Rückkehr in die A-Klasse der Klassenerhalt. Als Topfavorit startet der Absteiger TSV Fridolfing in das Unternehmen Wiederaufstieg. Erster Gegner ist der TSV Petting, gespielt wird am Samstag um 14.30 Uhr. Aushängeschild bei den Neuzugängen ist Tobias Schild, der vom Nachbarn SV Kirchanschöring herüberwechselte und den Spielertrainer-Posten neben Cheftrainer Dominik Otter einnimmt. In der Vorbereitung gab es viele hohe Siege, darunter ein 9:0 gegen den TSV Altenmarkt und zuletzt ein 1:1 gegen Kreisklassist SV Oberteisendorf. Erste Standortbestimmung ist nun das Derby gegen den TSV Petting, der weiter auf die Anweisungen von Michi Schlagintweit hört. Eine passable Vorbereitung lässt auch beim TSV Petting auf mehr hoffen als im Vorjahr.

Morgen um 16 Uhr liefern sich der BSC Surheim II und der SC Weißbach ihr Auftaktduell. Beim 10:2-Erfolg gegen den BGL International Freilassing ließen es BSC-Neuzugang Florian Schnugg (SV Leobendorf) und Dennis Waldinger je dreimal krachen. Der Ex-Traunsteiner Andre Köppl ist weiter an der Linie des SC Weißbach, er will aber auch wieder häufiger mitspielen. Der neue Abteilungsleiter Matthias Steinbacher wünscht sich, dass seine Jungs »konstant gut spielen. Im Grunde genommen hat diese Mannschaft durchaus das Potenzial, auch mal aufzusteigen – dafür agiert sie aber zu unbeständig«, bedauert Steinbacher.

In den vergangenen Jahren war das »Waginger-See-Derby« zwischen dem TSV Tengling und dem SV Taching (Samstag, 18 Uhr in Tengling) ein Zuschauermagnet. Im Vorjahr endeten beide Begegnungen jeweils mit 3:0 für die Heimmannschaft, zumindest der Sieg der Tachinger war eine satte Überraschung. Die SVT-Generalprobe beim SV Erlstätt ging mit einer 0:4-Klatsche deutlich daneben. Aber auch die Truppe von Tenglings Thomas Hirschhalmer verlor ihr letztes Testspiel. Bei A-2-Aufsteiger SV Unterwössen gab es ein 0:1.

Erst um 18.15 Uhr beginnt am morgigen Samstag das Topspiel SV Kirchanschöring II gegen den WSC Bayerisch Gmain, beide haben den Aufstieg im Visier. Beim SVK II haben zehn Spieler den Verein verlassen oder die Karriere beendet, im Gegenzug hat Trainer Michael Zehentner elf neue Kicker zur Verfügung. Darunter ist auch Bruno Tschoner, der spielende Co-Trainer, der reaktiviert wurde. Ob nun gleich gegen den WSC Bayerisch Gmain ein Dreier gelingt?

Der WSC präsentierte sich trotz der 1:8-Niederlage im Toto-Pokal-Finale gegen den TuS Prien als kompakte Elf, die wie in den letzten Jahren wieder um den Titel mitspielen wird. Verlassen hat die Florian-Huber-Elf Michael Eberlein, der in die Kreisliga zum SC Anger wechselte. Dennoch ist der Kader gut besetzt.

Im zweiten Jahr kickt nun der FC Ramsau in der A-Klasse und gibt am Sonntag (13 Uhr) gegen den SV Leobendorf seine Heimpremiere. In der vergangenen Saison holte sich der erst vor elf Jahren gegründete Verein einen respektablen sechsten Tabellenplatz, der nun bestätigt werden soll.

Zwei namhafte Abgänge musste der SV Leobendorf wegstecken: Florian Schnugg wechselte zum BSC Surheim und Leon Schifflechner pausiert. Damit ist der Sturm enorm geschwächt. Daher betont Abteilungsleiter Stefan Thaler: »Wegen des kleinen Kaders wünschen wir uns eine verletzungsfreie und coronafreie Saison, damit wir auch unsere Zweite im Spielbetrieb halten können.«

td