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Sebastian Wessels befindet sich nach einer Topvorbereitung in bestechender Form. Leider verletzte sich der SG-Stürmer beim Vorbereitungsspiel in Bayerisch Gmain. (Foto: Wechslinger)

Teuer erkaufter Sieg für SG Schönau

Nachdem das Vorbereitungsspiel beim WSC Bayerisch Gmain am letzten Freitagabend wegen eines schweren Gewitters beim Stand von 1:0 für die SG Schönau abgebrochen worden war, holte man das Match jetzt am Dienstag nach. Im Gegensatz zur Topaufstellung vom Freitag fehlten bei der SG Schönau mit Korbinian Burger, Louis Graßl, Raphael Handke, Lukas Laue, Daniel Maier und Daniel Widl gleich mehrere Leistungsträger. Dennoch zeigte die Mannschaft beim 6:1-Sieg eine starke Leistung, die allerdings durch Verletzungen mehrerer Spieler und einen Platzverweis geschmälert wurde. 


Hatten die Schönauer beim abgebrochenen Spiel am letzten Freitag längere Zeit Probleme, ins Spiel zu kommen, so zeigte das zusammengewürfelte Team vom Anpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Markus Putze vom TSV Petting an diesmal eine überzeugende Leistung. Die Konsequenz war bereits nach fünf Minuten der Schönauer Führungstreffer durch Justin Stromitzky. Dieser Treffer war ebenso fein herausgespielt wie die folgenden fünf Schönauer Tore.

Wie schon beim abgebrochenen Match traf auch wieder Luka Moric und stellte nach einer Viertelstunde auf 2:0. Danach schwang sich der technisch versierte Ahmad Hawramani zu einem Doppelschlag auf und stellte binnen drei Minuten das Skore auf 4:0 (28., 31.). Auch diesen Treffern gingen gelungene Kombinationen mit dem finalen Erfolg voraus. Schönau blieb in der Folge haushoch überlegen und so ging es mit einem komfortablen Vorsprung in die Halbzeitpause. Nur einmal zeigte sich die SG-Abwehr indisponiert, was der ehemalige Spieler des TSV Berchtesgaden, Daniel Halilovic, in der 55. Minute zum Ehrentreffer der Gmainer nützte.

Schönau blieb von diesem Schönheitsfehler jedoch unbeeindruckt und der bestens aufgelegte Außenstürmer Hawramani vollendete eine sehenswerte Aktion mit seinem dritten Einschuss zum 5:1. Zehn Minuten später sorgte Simon Renoth für das halbe Dutzend Tore, als er eiskalt einschoss. Eigentlich wollte Renoth nur mehr in der zweiten Mannschaft spielen. Doch wegen der Personalnot half er seinem Team aus und vielleicht kehrt er ja in die Reihen der ersten Mannschaft zurück.

Die Wermutstropfen für die SG Schönau waren die frühen Verletzungen von Julian Kastner und Sebastian Wessels sowie von Goaly Franz Lenz. Zudem ließ sich Justin Stromitzky nach einem Foulspiel an ihm zu einer Revanche hinreißen und sah dafür vom Schiedsrichter in der 87. Minute »Rot«. Bei der SG Schönau hofft man darauf, dass Schiedsrichter Markus Putze Gnade walten lässt und die Sperre nicht zu lange währt.

SG-Trainer Thomas Meißner war mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden und hofft, dass die drei verletzten Spieler nicht lange ausfallen. Am Freitag um 18.30 Uhr erwartet die SG Schönau zum letzten Vorbereitungsspiel auf die nächste Woche beginnende Verbandsrunde den FC Bischofswiesen.

SG Schönau: Christian Thurner (2. Hz. Franz Lenz); Georg Biberger, Julian Kastner (21. Stefan Roth), Justin Stromitzky, Raphael Stromitzky, Stefan Weinbuch, Simon Renoth, Michael Hirtl-Stanggaßinger, Maximilian Pletzer, Luka Moric, Sebastian Wessels (27. Ahmad Hawramani).

Christian Wechslinger