SVK ist heiß auf die Revanche
Bildtext einblenden
Er nimmt mit dem SV Kirchanschöring gegen den VfR Garching die Revanche für das 0:6 im Hinspiel ins Visier: Julian Galler. (Foto: Butzhammer)

SVK ist heiß auf die Revanche

»Dieses 0:6 können wir nicht einfach so stehen lassen, da haben wir auf alle Fälle etwas gutzumachen.« Christoph Dinkelbach, spielender Co-Trainer des Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring, hofft auf eine Revanche für die empfindliche Vorrunden-Niederlage beim Ex-Regionalligisten VfR Garching, wenn am morgigen Samstag, 14 Uhr, das Rückspiel (zugleich Rückrundenstart) im Stadion an der Laufener Straße auf dem Programm steht.


Die Schlappe im Münchner Norden war eine von nur zwei SVK-Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf und war insofern doppelt bitter, weil die Partie wegen eines Unwetters wiederholt werden musste – und bei der ersten Ansetzung hatten die Gelb-Schwarzen ja zum Zeitpunkt des Abbruchs (63. Minute) mit 1:0 geführt. Cheftrainer Mario Demmelbauer meinte damals: »Wir hätten die drei Punkte mitgenommen, wenn wir zu Ende gespielt hätten. Davon bin ich felsenfest überzeugt.«

Am vergangenen Wochenende folgte die zweite Niederlage: ein 1:5 bei einer sehr starken Landsberger TSV-Mannschaft. »Wenn man von 18 Spielen zwei verliert, kann man von einem Jammern auf sehr hohem Niveau sprechen«, sagt Dinkelbach, »weil das einfach passieren kann.« Trotzdem wolle man nun sofort wieder punkten, redet der Co-Trainer Klartext, »noch dazu, weil es ein Heimspiel ist.« Im Wiederholungsspiel hätten die Garchinger »einen Tag erwischt, an dem bei ihnen alles funktioniert hat«, das sollte diesmal wieder ganz anders werden. Vor allem dürften die Gäste auf eine SVK-Mannschaft treffen, die noch einmal alles raushauen wird, zumal sie am da-rauffolgenden Wochenende spielfrei ist und dann entsprechend ihre Kräfte schonen kann.

Zudem hat das Trainerteam quasi die Qual der Wahl, denn bis auf Simon Jauk – der länger ausfällt – sind beim Vize-Herbstmeister der 5. Liga alle Mann an Bord. Positiv sei vor allem auch, »dass Florian Hofmann und Timo Portenkirchner ihre Sache zuletzt nach ihrer Einwechslung gut gemacht haben.« Sie seien mehr als nur Alternativen, betont Dinkelbach.

Trotzdem sparte er beim Rückblick auf den Auftritt im Landsberger 3C-Sportpark auch nicht mit Kritik: »Man hat gesehen, dass es gegen so einen Gegner schwer wird, wenn man im Kopf nicht hundertprozentig bei der Sache ist. In entscheidenden Situationen hat uns einfach die nötige Handlungsschnelligkeit gefehlt – egal ob in Zweikämpfen oder bei zweiten Bällen.« Das wolle man morgen gegen den VfR (Rang 16) – der im Übrigen mit einem Fanbus anreisen wird – wieder um einiges besser machen. Zumal es ja die grandiose Heimserie (6-1-0) auszubauen gilt.

cs